Ein Buch über Sinnlichkeit, Sexualität, Trieb und Liebe aus der Feder der geheimnisvoll-berühmten "Femme des lettres" und Tagebuchschreiberin Anais Nin - eines der brillantesten Werke der erotischen Literatur.
1940 lebten Henry Miller und Anais Ni, arm wie Kirchenmäuse, in New York. Eines Tages lernte Miller einen Sammler kennen, der sich besondere Erotika wünschte - für einen Dollar pro Seite. Und Anais Nin erfüllte die Forderung, gab aber diese erotischen Erzählungen erst kurz vor ihrem Tod zur Veröffentlichung frei - 35 Jahre nachdem sie diese ungemein direkten Schilderungen geschrieben hatte.
Während des Schreibens entwickelte sich in Anais Nin allmählich ein besonderes Verhältnis zu dem Unbekannten: Sie wollte ihn - als Frau - mit diesen Geschichten davon überzeugen, daß Sex erst durch ein bis ins letzte ausgeleuchtetes Gefühl zu wahrer Erotik wird. |
Literaturschock.de Rezension(en): "Das Delta der Venus" gilt als Klassiker erotischer Literatur und wird sehr oft auch von Männern empfohlen und gerne gelesen. Das mag wohl daran liegen, daß in den verschiedenen Kurzgeschichten eine direkte, stilvolle und sehr erotische Sprache angewandt wird, die keinen Zweifel daran läßt, daß es hier weniger um Romantik als um Sex, Lust und Leidenschaft geht.
Frauen mögen dieses Buch wohl, weil sie sich selbst vielleicht gerne darin wiedererkennen würden: In all der ungehemmten Art, mit der die weiblichen Charaktere ihre Lust genießen. Auch für mich ist dieses Buch ein Klassiker der erotischen Literatur mit seinen mal besseren, mal schlechteren Kurzgeschichten, die auch für ein Vorlesen als Einstimmung auf einen heißen Abend geeignet sind ;-)
Bewertung: 
Literaturschock.de, Susanne K., 2002-04-28
Inhaltsangabe:
Fünfzehn angeblich erotische Erzählungen
Meine Meinung zum Buch::
Mir hat das Buch nicht gefallen, es las sich eher unerotisch.
Die Sprache ist manchmal verschwurbelt, manchmal einfach nur grob, bestenfalls direkt.
Nin erzählt aus einer sehr distanzierten Sicht, ohne Wärme, ohne Liebe – was vielleicht ja auch beabsichtigt ist, mich aber auf Dauer zum Gähnen gebracht hat.
Natürlich steht bei erotischen Erzählungen die Handlung im Hintergrund, aber sooooo phantasielose Geschichten hätten es nun auch nicht sein müssen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Autorin sich beim Schreiben irgendwelche Mühe geben wollte.
Vielleicht bin ich ja auch verklemmt, aber z. B. der Anfang der Geschichte „Pierre“ fand ich dann doch einfach nur schlecht. Und mit Gewalt kann ich bei diesem Thema schon gleich gar nichts anfangen.
Alles in allem sehr enttäuschend. Leider ein totaler Buchflop!
Bewertung: Zu schlecht für eine Bewertung
Literaturschock.de, Susanne L., 2009-11-02
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