Literaturschock.de Rezension(en): Die Geschichte beginnt mit Krieg - dem Zweiten Weltkrieg im Dschungel Japans. Amerikanische Soldaten landen auf einer kleinen japanischen Insel, dringen in den Dschungel vor und schon bald sind die Japaner nicht die einzigen, die tödliche Gefahr bedeuten. Etwas Unheimliches geht in der Nacht um und dezimiert die Soldaten der Reihe nach. Szenenwechsel, mehr als sechzig Jahre später: Ein lange gesunkenes Wrack wird mit neuesten Techniken aus dem Pazifik geborgen. Es handelt sich um ein Schiff, das im Zweiten Weltkrieg von japanischen Bomben versenkt wurde. Als das Schiff an die Meeresoberfläche transportiert wird, weiß die Bergungsmannschaft noch nicht, dass sie damit eine Katastrophe in Gang setzen.
Etwas geht vor im Boston des Jahres 2008. Grauenvolle Morde geschehen und die Polizei, allen voran Jefferson und sein Partner Brogan, tappen noch im Dunkeln. Menschen werden scheinbar wahllos abgeschlachtet, die Tatorte sehen aus, als ob ein Dämon gewütet hätte.
Der Klappentext zeichnet sich für einige Unklarheiten verantwortlich, obwohl er meiner Meinung recht gut gelungen ist: Es handelt sich bei "Dämon" um einen deftigen Horrorroman, der einem nachts beim Lesen unkontrollierbare Gruselschauer beschert. So ist auch der Titel des Buches selbstsprechend. Für schwache Nerven ist Matthew Delaneys Erstling also absolut ungeeignet, denn die Morde, oder vielmehr ihre Ergebnisse, werden grausam detailliert beschrieben. Die Spannung nimmt von den ersten Seiten an ihren Lauf und steigert sich bis zum Showdown am Ende des Buches. Und es ist wirklich, wirklich gruselig.
Die Charaktere selbst und auch der Schreibstil sind leider nicht sonderlich erwähnenswert. Die Protagonisten sind eher Staffage für die Handlung, gehen nicht wirklich in die Tiefe. Der Stil ist gewöhnlicher Durchschnitt, weshalb sich das Buch schnell lesen lässt, sich aber auch nicht durch besondere Sprache auszeichnet. Sehr positiv empfand ich die Spannungssteigerung und, dass man eigentlich bis zum Ende nicht weiß, wie die Geschichte denn nun tatsächlich ausgehen mag. Und genau dieser Schluß ist es, der "Dämon" wiederum etwas hervorhebt. Oft gerät die Auflösung nach einer so spannungsgeladenen Erzählung zu kurz. Nicht so hier: Der Showdown zieht sich über viele Seiten hinweg. Nägelkauen und Gänsehautfaktor sind angesagt.
Bewertung: 
Literaturschock.de, Susanne K., 2005-03-26
Persönliche Eindrücke:
Man kann die Rezension zu diesem Buch leider recht kurz halten:
Die Story ist zwar interessant, aber man erwartete doch wesentloich mehr. Interessante Personen, die zur Lösung beitragen könnten werden irgendwie immer kurz bevor sie reden könnten abgeschlachtet und auch die scheinbare Vielschichtigkeit der Detectives wirkt aufgesetzt. Die Personen haben keinen Tiefgang und dienen nur dazu irgendwie Handlung voran zu treiben.
Aber eins muss man Delany lassen, er weiß zu unterhalten. Schließlich muss ja nicht jedes Buch den Anspruch haben, gute Literatur zu sein. Wer mit einfachem Schrieb eine spannungsvolle Unterhaltung sucht ist gut beraten.
Bewertung: 
Pawel Balster, 2009-01-09
Ich liebe dieses Buch! Seine knapp 800 Seiten habe ich in 5 Tagen gelesen. Die Spannung und die Dramatik der Geschichte steigern sich so sehr, dass es einen aufsaugt und man nicht aufhören kann zu lesen. Am letzten Tag habe ich 350 Seiten am Stück gelesen, was mich fast den ganzen Tag beschäftigt hat.
Die Story ist toll und gibt auch nach dem Auslesen Grund zum drüber nachdenken. Bis auf ein paar kleine zeitliche Fehler im Buch, ist es in sich stimmig, logisch und bietet keine Handlungsfehler. Teilweise steigt man nicht sofort durch die Gegenbenheiten durch, aber wenn man nochmal in Ruhe über alles nachdenkt, ist alles logisch.
Die Charaktere sind solide, der Schreibstil lässt einen absolut mitfühlen und die Umgebung usw hautnah nachempfinden. Das Buch ist nichts für zartbesaitete, aber wer auf Horror steht muss dieses Buch lesen! Dieses Buch macht einen fertig.
Bewertung: 
Dennis, 2007-09-30
Für den Urlaub 2007 habe ich mir dieses Buch gekauft, erst war ich etwas skeptisch, aber dann...... Von der ersten Seite an ist dieser Titel spannend. Eine phantastische Geschichte, ich konnte nicht die Finger davon lassen. Eines der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe. Gänsehaut ist garantiert. Weiter so Mr. Delaney....
Bewertung: 
Frank Wagner, 2007-09-30
Das Buch Dämon ist eines der besten Horrobücher die ich seit langer Zeit gelesen habe (und ich habe viele gelesen). Ich konnte mir jedes Detail wie der Autor die Dinge beschrieben hat richtig bildlich vorstellen. Bei diesem Buch ist dieses vielleicht nicht von vorteil wenn man sich zu sehr gruselt. Dieses Buch habe ich innerhalb 3 Wochen verschlungen und werde es wieder tun. Richtig guter Gruselschocker Kompliment an Matthew Delany. Bitte schreib weiter so gute Bücher. Werde sie mir dann bestimmt wieder kaufen, egal was es kostet!
Bewertung: 
Melanie, 2006-09-27
Als ich das Buch vor einer halben Ewigkeit gelesen habe, war ich zu Anfang einfach nur begeistert. Ich habe mich wirklich in diese Gruselstimmung bringen lassen und habe mit Eifer weiter gelesen. Ein besonders herber Schock war es dann aber für mich, als ich etwas mehr als die Hälfte des Buches gelesen hatte. Das Ende ist für meinen Geschmack verhunzt. Delaney zieht das Buch unnötig in die Länge. Die Handlung wird unlogisch und vor allem unglaubwürdig. Ich war erstaunt, wie ein Buch so gut und spannend beginnen, aber so schlecht aufhören kann. Sehr schade. Das Ende hat mich sehr enttäuscht. Meine Empfehlung: kaufen Sie sich das Buch nicht. Wenn ein Bekannter es hat, leihen sie es sich aus, aber nur wenn nichts besseres zur Hand liegt.
Bewertung: 
Susanne, 2006-09-08
Es gibt sehr, sehr wenige Autoren, die mir wirklich gut gefallen, aber Matthew Delaney ist einer davon. Er schreibt zwar an manchen Stellen, für meinen Geschmack, etwas fad, aber die Geschichte ist ansonsten wirklich spannend und fesselnd! Kann ich nur weiterempfehlen!
Bewertung: 
Kathi, 2006-06-20
Dieses Buch kann ich als Leser von spannenden und gruseligen Büchern allen Fans dieses Genres nur empfehlen. Geradlinige, spannende Story, diverse Schauplätze rund um die Welt und für ein Horrorroman mit mächtig viel Aktion. Sicherlich kein literarisches Meisterwerk mit dem einen oder anderen Logikfehler. Der Anspruch vom Autor war wohl vielmehr Unterhaltung und Grusel vom Feinsten zu bieten. Und das hat er auf überzeugende Weise getan.
Bewertung: 
maddel, 2005-09-22
Der einzige Horror in diesem Roman dürfte der Roman an und für sich sein. Es wimmelt nur so von Fehlern. Da wird beispielsweise eine nachmittägliche Szene beschrieben, die dann in den Abend übergeht und plötzlich soll es wieder Nachmittag sein. Auch die Beschreibung von Wetterphänomenen geht selten auf und gegen Schluss handeln die Helden ohne Logik. Diese Schludrigkeiten alleine sind schon furchtbar, aber es wird noch schlimmer: Matthew Delaney hat eine ziemlich eintönige Sprache, verwendet ständig dieselben Floskeln und schafft es nicht, eine Gruselstimmung zu erzeugen. Letzteres liegt wohl an seinem alles andere als subtilen Schreibstil und der Vorhersehbarkeit der Geschichte. Jedesmal, wenn jemand ein unheimliches oder seltsames Geräusch hört, findet er kurz darauf eine entstellte Leiche.
Ich kann nicht mal sagen, dass man das Buch einfach zur Entspannung und zum Spass lesen kann, dazu gingen mir die Fehler zu sehr auf die Nerven. "Dämon" hat bei mir einen denkwürdig schlechten Eindruck hinterlassen.
Bewertung: 
Alfa_Romea, 2005-08-31
Was George R.R. Martin für mich im Fantasy Bereich ist, war Dan Brown im Thrille Genre. Ich sage bewußt war, denn was Matthew Delaney hier abliefert ist schlichtweg genial. Ich habe wirklich selten ein Buch so gerne und ausdauernd gelesen, wie den Dämon.
Das Buch hat zwar einen linearen Handlungsstrang aber absolut keine Längen. Jeder einzelne Buchstabe fesselte mich auf der Seite und zwang mich förmlich weiterzulesen und nicht aufzuhören! Die Story ist, wie ich finde sehr Dicht, manch eine Überraschung erwartet einen. Daumen nach oben! Kann ich getrost weiterempfehlen.
Bewertung: 
samarcand, 2005-04-12
Ich habe das Buch selbst gelesen, und ich finde es wirklich gut, besonders die Spannung im gesamten Buch! Daher ich selbst von Horrorromanen sowie auch von Horrorfilmen Fan bin, finde ich es nicht mal so schlecht, wie Matthew Delaney manche Leichen beschrieben hat! Aber wie erwähnt, für schwache Nerven ist dieses Buch wirklich nichts!
Bewertung: 
Nunez, 2005-04-12
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