Literaturschock.de Rezension(en): Alle Welt ist von diesem Buch begeistert. Ich kann mich dem nicht anschließen - wahrscheinlich, weil ich jederzeit Trivialliteratur zwecks höherem Unterhaltungswert solchen überaus verwirrenden Werken vorziehe. Patrick Süskinds Schreibstil ist zwar sehr ausgefeilt, den Roman selbst fand ich allerdings extrem _krank_ und verstörend.
Ich werde immer wieder auf diese Rezension angesprochen und möchte nun nochmals einige Worte dazu loswerden: Ich finde dieses Buch schlicht und einfach schrecklich! Es tut mir leid, aber so ist nunmal mein Geschmack (der im Übrigen nichts mit dem Schreibstil des Autors zu tun hat ...dieser ist unbestreitbar gut!),
sondern vielmehr aufgrund der Tatsache, daß es wohl kaum ein Buch gibt, welches
mich mehr verstört hätte, nachdem ich es ausgelesen hatte. Das hat nichts
damit zu tun, daß ich Unterhaltungsliteratur vorziehen würde, obwohl ich es immer
sehr schade finde, daß solche Literatur belächelt wird. Was ist so schlimm
daran, daß ein Buch nur den Zweck hat, zu unterhalten? Ich kann daran nichts
schlimmes finden und ich würde ein Buch deshalb nie herabsetzen - und auch
nicht die Leser. Es ist auch schwer, Qualität zu beurteilen - das muß meiner
Meinung nach jeder für sich selbst entscheiden und ich werde jede andere Lektüre fallen lassen für meine geliebte Fantasyliteratur.
Ein Buch ist für mich immer nur so viel wert, wie es mir etwas geben konnte
in dem Moment als ich es las. Wenn mir in dem Moment nach Ruhe und
Entspannung war, dann erhält ein kitschiger Liebesroman eine bessere Note als ein Werk
von John Irving, weil letzterer nichts für mein Wohlbefinden in diesem Moment
tun konnte. Wenn mir danach ist, meinen Kopf zu zerbrechen und zu
philosophieren, dann nehme ich bestimmt keinen Roman von Elizabeth George zur Hand,
sondern greife zu einem Klassiker (deshalb auch mein Klassikerforum) und wenn ich schlechter Laune bin und etwas brauche, das mich Lachen läßt, dann werde ich _immer_ zu meinem geliebten Terry Pratchett greifen!
Bei einer
Note kommt es immer darauf an, wie die Bewertungsgrundlagen sind. Ich sehe
die Bücher nicht nur hinsichtlich ihres sprachlichen Niveaus und der
versteckten Botschaft und ich möchte gewiß auch nicht zu einem Marcel Reich-Ranicki mutieren. Patrick Süßkind konnte mir mit seinem "Parfüm" nur Verwirrung und Bestürzung liefern. Es regte mich nicht sonderlich zum Nachdenken an (außer, daß ich dachte "Wie krank dieses Buch doch ist").
Dieses Buch liebt man oder man hasst es und da für mich letzteres zutrifft, gebe ich dem Roman die
Bewertung: 
Literaturschock.de, Susanne K., 2000-08-27
"Das Parfüm" ist ein ekliges Buch. Zugegeben. Aber gleichzeitig ist es auch ein grandioses Buch. Die Beschreibungen der olfaktorischen Welt, die Süskind in ausschweifender und sprachlich bestechender Weise liefert, und überhaupt die Grundidee, als Hauptfigur einen Menschen ohne Eigengeruch auftreten zu lassen, dessen größtes Bestreben darin liegt, endlich nicht mehr durch seine Geruchlosigkeit aufzufallen, sind einzigartig und machen das Buch zu etwas Besonderem. Zweifellos ist Jean-Baptiste Grenouille kein sonderlich sympathischer Vertreter, aber literarisch hochwertig und lesenswert ist seine Lebensgeschichte allemal!
Bewertung: 
Literaturschock.de, Valentine, 2003-07-23
Persönliche Eindrücke:
Nachdem ich schon oft begeisterte Äußerungen über dieses Buch gehört hatte, dachte ich doch immer: Na ja, aber eben doch nur ein Krimi! Immerhin war ich so neugierig, daß ich mir den Film im Fernsehen ansah. Und dieser war so beeindruckend, daß ich das Buch unbedingt lesen mußte. Und das ist um noch einiges besser als der Film. Die unglaublich genau beschriebenen Gedanken und Überlegungen des Parfumeurs Baldini z. B. enthalten soviel Parallelen zur Gegenwart, daß ich sie als gelungene Kritik am Zeitgeist bezeichnen möchte.
Die Beschreibung des Lebens Grenouilles in der Höhle auf dem Plomb du Cantal ist nicht nur in ihrer sprachlichen Ausdrucksweise geradezu genial, sie ist eine wunderbar fein ausgedachte Geschichte über das Leben eines total in sich zurückgezogenen Menschen. Somit enthält sie unglaublich tiefe psychologische Einsichten und Kenntnisse. Die sprachlichen Details sind teilweise sehr zweideutig und in dieser Zweideutigkeit besonders aufschlußreich. Beispiel: "Er konnte sich, vollständig in sich selbst ertrinkend, um alles in der Welt nicht riechen." Das ist nicht nur die Feststellung einer Tatsache. Hier drückt sich Menschenkenntnis aus. Jemand, der sich nicht riechen kann, ist jemand, der sich selbst nicht mag, unzufrieden ist mit sich selbst. Geruch sagt etwas über den Charakter eines Menschen aus. Ein Mensch ohne Geruch ist ein charakterloser Mensch, und genau das wird im weiteren Verlauf der Handlungen ja deutlich. Ohne Schuldgefühl, ohne Emotionen werden die Opfer von Grenouille getötet. Wie Sachen werden sie behandelt, sind nur Mittel zum Zweck. Und ebenfalls in der Höhle wird deutlich, wie fremd sich dieser Grenouille im Grunde doch selbst ist. Der Nebel, den er im Traum nicht riechen kann, ist ja nicht nur geruchlos, er ist, wie jeder Nebel, auch nicht durchschaubar. Grenouille konnte also seinen eigenen Charakter nur als Nebel erkennen.
Alles in allem kann ich nur sagen: Nicht nur ein sprachliches Hochvergnügen, auch ein tiefes Buch, welches umgangssprachliche Redewendungen geschickt und bis zur letzten Konsequenz be- und durchleuchtet. Einfach grandios!
Bewertung: 
Sigwart Zeidler, 2010-06-23
Es wundert mich, wie viele Leser diese Buch als krank oder verstörend einstufen oder "einen Sinn oder eine Lehre dahinter suchen". Das ist nicht episches Theater a la Brecht, wo der Leser etwas über gesellschaftliche Zusammenhänge lernen soll und Personen wie du und ich dargestellt werden, sonder die Geschichte ist sehr suggestiv und phantasievoll und spricht uns auf einer anderen Ebene an (vor der manche zurückschrecken und das Buch daher als "krank" abwerten - was für eine unpassende Bezeichnung für ein Buch überhaupt).
Die Geschichte ist sprachlich so gut geschrieben, daß schon deshalb keine Langweile aufkommt (wer ein ganzes Theaterstück über einen Kontrabass schreiben kann, ohne zu langweilen, muß schon was drauf haben). Im weiteren Sinne geht es hier um eine Person, die schuldlos ungeliebt, aber missbraucht am Rande der Gesellschaft steht, daher ebenfalls emotionslos wird aber dennoch mit einer einzigen großen Leidenschaft ausgestattet ist, die dann endlich die Eskalation zwischen diesen zwei Welten herbeiführt. Wenn das nicht erfindungsreich, genial und lesenswert ist, weiß ich auch nicht....
Bewertung: 
Kristin Ostermann, 2010-02-07
Das Buch „Das Parfüm“ ist zurzeit unser Thema im Deutschunterricht. Auch wir konnten zwischen einigen Büchern entscheiden, allerdings fiel die Wahl auf dieses Buch. Wahrscheinlich weil schon viele, wie auch ich die Verfilmung gesehen haben.
Ich persönlich fand das Buch sehr spannend, auch wenn ich die Handlung und den Ausgang schon kannte. Patrick Süskind hat die „Gerüchewelt“ und das ganze Dasein und den Charakter von Grenouille grandios beschrieben und verfasst. Über den Inhalt des Buches lässt sich streiten. Natürlich ist Grenouille eine abscheuliche Gestalt und durchweg negativ, aber die Idee des Autors war trotzdem richtig gut und kam vorher in der Literatur nie auf solche Weise vor, also das jemand sich mit dem Thema eines Buches wirklich auf Gerüche spezialisiert und einen Protagonisten erstellt, dessen Ziel es ist ein Parfum zu kreieren, mit dem es Einfluss auf die Menschheit hat und mit Hilfe von Jungfrauen Morden. Alles in einem ist das Buch lesenswert
Bewertung: 
JuliEngelchen, 2009-12-27
Leider muss ich mich den negativen Meinungen anschließen, denn auch mir hat das Buch eher nicht gefallen. Wir konnten in der Schule zwischen zwei Büchern wählen, wobei die Wahl aufgrund des höheren Bekanntheitsgrad und, weil auch einige schon die Verfilmung gesehen hatten, auf dieses Buch fiel. Auch ich habe den Film schon vor längerer Zeit gesehen und bin eigentlich mit positiven Erwartungen an das Buch herangegangen.
Vom Aufbau und von der Sprache her finde ich das Buch echt gut. Ich finde es faszinierend, wie Patrick Süskind die Erlebnisse der Hauptfigur schildert und kann durchaus verstehen warum das Buch dafür gelobt wird, allerdings war der Inhalt für mich nicht überwältigend (was vielleicht auch daran liegt, dass ich den Film schon vorher gesehen habe und die "Spannung" somit nicht mehr vorhanden war). Es gab Passagen in dem Buch, wo es mir einfach schwer fiel, weiter zu lesen, weil ich es einfach zu ausführlich und zu langweilig fand. Meiner Meinung nach wurden viele Dinge einfach zu detailliert beschrieben.
Obwohl ich normalerweise viel und schnell lese, habe ich bei diesem Buch doch sehr lange gebraucht und musste mich oft zwingen weiter zu lesen. Inhaltlich hat es für mich persönlich keine sonderlich große Aussagekraft und die ganze Thematik hat mich einfach nicht angesprochen. Klar kann man in dieses Buch bestimmt viel reininterpretieren, allerdings hab ich mich nach Beendigung des Buches doch erstmal gefragt, wie Patrick Süskind darauf kommt so was zu schreiben und was er damit sagen will.
Bewertung: 
Lisa, 2008-05-27
Als wir für den Deutschunterricht "Das Parfum" lesen mussten, war ich zunächst sehr gespannt, da ich gerade durch die Verfilmung viel über das Werk gehört habe, aber weder das Buch gelesen noch den Film gesehen hatte. Anfangs fand ich das Buch eher langweilig, da der Autor sehr detailliert schreibt. Zusätzlich hatte ich mir unter dem Untertitel "Die Geschichte eines Mörders" erst mehr Morde erhofft. Diese wurden allerdings erst im letzten Drittel des Buches abgehandelt.
Alles in Allem fand ich das Buch mittelmäßig. Die Story ist für meinen Geschmack zu absurd und pervers. Die Geschichte ist einfach zu unrealistisch, wodurch man sich schlecht in die Hauptperson versetzen kann. Außerdem schreibt der Autor so detailliert, dass es mich langweilte und ich einige Seiten überflogen habe, da sie nur den einen Geruch beschreiben.
Allerdings hat es Süskind trotzdem geschafft, mich zu fesseln. Ich weiß nicht genau, wodurch, aber ich habe viel von dem Buch an einem Stück gelesen. Trotzdem würde ich dieses Buch nicht noch einmal lesen, da mir die Geschichte einfach zu unrealistisch ist (ein Kind riecht an einer bestimmten Stelle am Kopf nach Karamell?!).
Bewertung: 
Yvonne Schütze, 2008-05-27
Ich habe den Roman "Das Parfum" gerade erst gelesen, da ich es leider nicht im Deutschunterricht lesen musste und mich immer gefragt habe worum es in dem Buch geht. Ich bin begeistert von dem Schreibstil Süskinds und finde es spannend. Ich entdeckte eigentlich bekannte Dinge wieder und versuchte mich in Jean-Baptiste hineinzuversetzen. Er wurde ohne Liebe geboren und so handelte er auch sein ganzes Leben. Die Charakterisierung Jeans gelingt perfekt und man fühlt die Kälte seiner Person, die natürlich erschreckend ist. Dieses Buch ist wie ein endloses Puzzle, indem es immer etwas zum Entdecken gibt. Lesenswert!
Bewertung: 
Mirella, 2008-05-27
Nachdem ich das Buch ausgelesen habe, musste ich sehr lange über die Geschichte nachdenken. Ich war mir nicht sicher ob mir das Buch nun gefallen hat oder nicht. Es ist ohne Zweifel sehr hochwertig geschrieben, aber leider nicht realistisch was mir bei Büchern am wichtigsten ist da ich mich gerne in die Hauptperson hineinversetze. Patrick Süskind erzählte oft lange und ausführlich die Gerüche die Grenouille roch, das war teils etwas langweilig da es sich manchmal bis über drei Seiten streckte. Auch die lange Vorgeschichte von Baldini war für mich nicht wichtig und hätte sie gerne übersprungen.
Sehr interesant fand ich, das Süskind das weitere leben der Personen, denen Grenouille in der Geschichte begegnete, in Kurzform erzählte. Auch war ich sehr überrascht, wie gut Patrick Süskind es vermochte das ich letzten Endes sogar Mitleid mit Grenouille hatte.
"Das Parfum" ist sehr vielseitig. Teils sehr realitätsgetreu (Paris im 18 Jarhundert), dann wieder sehr unrealistisch (wie kann ein Mensch nur durch riechen herausfinden dass ein Mädchen grüne Augen hat?) etc. Teilweise, wenn auch sehr selten musste ich sogar schmunzeln. Das Ende war sehr skurril aber passte meiner Meinung nach gut zum Buch.
Bewertung: 
Teresa, 2008-02-02
Wenn man von dem spannenden Verlauf der Geschichte einmal etwas Abstand nimmt und überlegt, welche Art Mensch dieser Grenouille symbolisiert, so gehört er zu jenen, die sich selbst zum alleinigen Maßstab nehmen. Er kann nur das tun, was er kann ,nämlich riechen, tut dies aber absolut ohne Rücksicht auf Verlust,setzt ausschließlich seine Möglichkeiten durch und treibt sie auf einsame Spitze und macht sich selbst zum Gott, verwirklicht sich selbst bis zum Exzess.Er kann sich selbst nicht riechen, d.h. er kann sich selbst nicht lieben und andere, die er auch nur geruchsmäßig, also nur im Detail wahrnimmt, kann er niemals lieben. Er ist die personifizierte Lieblosigkeit, die er vergöttert. Das Buch ist so meisterhaft geschrieben, daß man leicht das Nachdenken vergißt, jedenfalls beim ersten Lesen. Dagegen hilft nur wiederholtes Lesen.
Bewertung: 
Ingrid Brakelmann, 2007-04-28
Ich war von dem Buch nicht sonderlich begeistert, was wohl daran liegen mag, dass ich Realist bin und mir Bücher von z.B. Ken Follett viel besser gefallen. Dieser Realismus fehlt mir in "Das Parfum". Der Autor schreibt auf einem sprachlich sehr hohem Niveau, was teilweise das Lesen bzw. das Verstehen des Textes erschwert. Die Grundidee des Buches ist durchaus interessant, da man nicht alle Tage aus der Sicht eines Mörders erzählt bekommt. Vor allem wird die Umwelt sehr detailreich beschrieben, doch die Handlung wird stark vernachlässigt bzw. nur als simpler Ablauf dargestellt. Aufgrund der gesamten Gefühlskälte des Buches existiert auch keine Spannungskurve, sondern eher eine Spannungsgerade, da es keine richtigen Höhen und Tiefen gibt. Das ist wohl der Haupgrund, warum mich das Buch nicht bewegt hat. Insgesamt ist das Buch für die Leser interessant, die noch nie Bücher von Ken Follett gelesen haben und denen Beziehungsentwicklungen zu Personen in Büchern unwichtig sind.
Bewertung: 
Christoph B., 2007-04-28
Das Erste was ich dachte, nachdem ich das Buch gelesen hatte, war: Wie kommt man auf eine solche Geschichte? Ich kann mir kaum vorstellen, dass es Grenouille wirklich gegeben hat, geschweige denn, dass sich jemand mit ihm identifizieren kann. Außerdem fand ich das Buch an einigen Passagen sehr langweilig, da zum Beispiel der Geruch von Holz über drei Seiten beschrieben wird. Zudem finde ich persönlich, dass Bücher, aus denen man eine Lehre ziehen kann--was hier zu 100% nicht der Fall ist - besser sind. Hinzufügend muss ich noch sagen, dass dieses Buch auf Dauer zu Verstörtheit führen kann, da es kranke, perverse und vulgäre Ausdrücke und Handlungen enthält.
Allerdings muss man auch einige Sachen loben, wie zum Beispiel den literarisch hochwertigen Schreibstil, den man vor allem an einigen Passagen festmachen kann; an einer Stelle wird zum Beispiel aus der Genesis zitiert. Außerdem werden die damals in Frankreich üblichen Gesellschaftszustände dem Leser lebensnah beschrieben. Was auch sehr interessant an diesem Buch ist, ist das man einen sehr guten Einblick in die Welt und in das Leben der Parfümeure hat.
Bewertung: 
Wittgen & Schwer GMBH, 2007-04-28
Durch das Parfum hat Patrick Süskind eine völlig neue Sicht(bzw. Riech-)weise eröffnet. Mit Grenouille hat er eine sehr passende Hauptperson geschaffen, in die man sich gut hineinversetzen und ihre Taten nachvollziehen kann. Auch wenn das sehr absurd klingt, da ein normaler Mensch nie auf solche Gedanken kommen würde, denn Grenouilles Gedanken sind pervers. Seine Gefühle sind durch die vielen Beschreibungen der Gerüche gut geschildert. Auch wenn die Handlungs- bzw. Beschreibungspassagen zeitweise sehr langwierig sind und sich oft über mehrere Kapitel ziehen, ist es dennoch nicht eintönig. Sprachlich ist es anspruchsvoll, aber trotzdem flüssig zu lesen, da nicht all zu viele Fachbegriffe enthalten sind.
Insgesamt finden wir das Buch sehr lesenswert und es hat uns sogar so weit beeinflusst, dass wir nach dem Lesen mehr auf Gerüche achteten. Für Spannungsfanatiker ist es allerdings nicht unbedingt zu empfehlen.
Bewertung: 
Co, Fabo & Valle, 2007-04-28
Das Buch "Das Parfum" von Patrick Süskind haben wir mit der Klasse am Gymnasium Wertingen als Lektüre gelesen. Uns ist der literarisch hochwertige Schreibstil aufgefallen wobei der Autor unter anderem mit Hilfe von Zitaten aus der Genesis (im 20. Kapitel) den Text interessant gestaltet hat. Weiterhin wunderten wir uns über die teilweise perfekten und ausführlichen Beschreibungen von Personen oder Gegenständen, wie das Holz am Anfang des Buches. Dadurch, dass wir uns intensiv mit dem befasst haben, haben wir auch viele Informationen zwischen den Zeilen entdeckt, zum Beispiel, dass sich Grenouille einen Abschnitt lang als Gott dargestellt wird. Bemerkenswert fanden wir auch wie leicht ein Mensch sich durch die Ausgrenzung aus der Gesellschaft von sich aus oder durch andere sich zu einem Mörder entwickelt; von der Geburt an über sein Leben in Paris, der krasse Wendepunkt in seiner Höhle bis zum kreieren des besten Parfums kurz vor seinem Tod. Auf der anderen Seite fiel es uns schwer zwischen Fiktion und Realität zu unterscheiden.
Außerdem war es auffallend, dass im ganzen Buch die Menschen negativ beschrieben werden, sogar Grenouille’s Mutter und dass des Öfteren vulgäre Ausdrücke vorkommen, wie "Er schiss während er aß".
Unserer Meinung nach ist es dennoch ein sehr gelungenes Buch, was ich zum weiterlesen empfehlen kann. Das Buch eignet sich für Leser, die gerne über ein Buch nachdenken und mal etwas anderes entdecken wollen.
Bewertung: 
Kilian Vermeulen & Sascha Prause, 2007-04-28
Mir wurde das Buch bereits vor einiger Zeit von mehreren Personen empfohlen und ich bin froh es nun endlich gelesen zu haben. Nur selten hat mich ein Buch derart beschäftigt (um nicht zu sagen, in den Träumen verfolgt). Ich bin selbst ein Mensch, mit einem etwas sensibleren Gruchssinn als viele andere und ich finde es faszinierend wie sehr sich diese Eigenschaft während und nach Lesen dieses Buches doch noch verstärkt hat! Die Art und Weise wie Patrik Süßkind in diesem Buch die persönliche Entwicklung und die Empfindungen des Hauptdarstellers beschrieben hat ist wirklich bemerkenswert.
Jedoch habe auch ich das ein oder andere Mal darüber nachgedacht, wie bizzar die Gedanken des Autors doch gewesen sein müssen, um so etwas zu verfassen. Nichts desto trotz ist das Parfum zu einem meiner Lieblingsbücher avanciert, dass ich jedem der wirre Gedankengänge mag, nur wärmstens ans Herz legen kann. Sensible Gemüter und Realisten sollten jedoch die Finger davon lassen.
Bewertung: 
Melanie, 2006-09-27
Ich habe soeben einige auf dieser Seite stehenden Rezensionen gelesen, und bin sehr überrascht, als auch glücklich über die verschiedenen Meinungen. Vor ein paar Wochen habe auch ich, "Das Parfum" von Patrick Süskind mit großer Begeisterung gelesen bzw. "erlebt". Vor diesem Buch zählte ich mich eigentlich zu den Leuten, die nur sehr ungern und auch nur mit sehr wenig Begeisterung lesen, jetzt jedoch habe ich das "lesen entdeckt"! Alle Bücher die ich zuvor gelesen habe, interessierten mich nur begrenzt und riefen keinerlei Begeisterung geschweige denn jegliche Emotion in mir hervor! Mit dem Buch "Das Parfum" habe ich nun einen für mich sehr anspruchsvollen Autor gefunden. In diesem Buch stimmt meiner Meinung nach nahezu alles. Es ist sehr einfach zu lesen (Man kann sich das gelesene aufgrund der perfekten Beschreibungen sehr gut/leicht merken), zu dem Schreibstil von Patrick Süskind wäre kein existierendes Wort gut genug, einfach nur perfekt und sehr extravagant(im positivem Sinne). Auch die Geschichte ist einfach nur super, so unglaublich gut erläutert, unglaubliche Metaphern... Nach dem lesen dieses Buches, musste ich noch einige Zeit darüber nachdenken... besonders aber über den Autor, ich meine was für ein Mensch muss das sein, der so detailgetreu und so faszinierend schreiben kann? Das allerbeste an diesem Buch war für mich die wahrscheinlich absichtliche Wirkung auf den Leser.
Man erschreckt geradezu, wenn man sich dabei ertappt, sich ein äußerst "positives" Bild der Hauptfigur zu bilden. Es ist sehr schlecht zu erklären, aber irgendwie kann man mit ihr "mitfühlen". Es wurden ja schließlich mehrere Mädchen ermordet, und somit ist es schon äußerst "komisch/absurd" den Mörder "gut" zu finden, aber so ist es. Möglicherweise möchte Patrick Süskind damit eine Anspielung darauf machen, dass in jedem von uns ein Mörder stecken könnte! Vielleicht fühlt man aber auch so, weil kein einziger Mord "grausam" beschrieben wird, alles harmonisch und "sauber"...es wird erklärt als wäre es selbstverständlich und keineswegs schlimm! Es liegt möglicherweise aber auch daran, dass man die Hauptfigur wortwörtlich einfach nur "riechen kann", so ist es ja auch mit den Leuten im Buch...
Es wäre auch möglich, dass dieses Buch die "Menschheit" wieder zum genaueren Riechen animieren soll. Die Nase ist eigentlich ein nicht sehr geschätztes Organ, doch was wäre ohne sie? Viele Situationen und Gefühle verbinden wir mit Gerüchen, darum und noch aus vielen anderen Gründen sollten wir ihr mehr Beachtung schenken. Ich habe nun auch die anderen Bücher von Patrick Süskind gelesen, und hoffe nun, dass ich bald wieder einen ähnlichen Autor finden werde.(Was wahrscheinlich nicht der Fall sein wird, weil es so einen Menschen wohl nur einmal auf dieser Welt gibt)
Auf die Verfilmung von "Das Parfum" bin ich natürlich auch schon sehr gespannt, halte es allerdings nicht für möglich, das die Emotionen die Patrick Süskind mit seinem Schreibstil in mir hervorgerufen haben ähnlich gut "rüberkommen" werden! So was kann man sich nur im eigenen Kopf vorstellen, aber nicht "sehen"!
Bewertung: 
Yasmin, 2006-08-28
Dieses Buch ist wirklich schon sehr "speziell". Ich habe es vor ca. 10 Jahren schon einmal gelesen und seitdem steht es auf der Liste meiner Lieblingsbücher sehr weit oben.
In Erinnerung blieb mir seither das Wesen der Hauptfigur. Kaum beschreibbar in kurzen Worten: Gefühlstot, einsam, menschenverachtend, in sich gekehrt, mit einem Wort unsympathisch! Was Süskind aber trotzdem schafft in diesem Buch, daß man für die Hauptfigur irgendwie Verständnis für sein grausiges Handeln entwickelt. Das ist schon eine erschreckende Erkenntnis. Außerdem ist das Ende des Buches natürlich sehr überraschend und erschreckend, aber großartig geschrieben. Überhaupt ist das Buch grandios geschrieben!
Ich lese es gerade zum zweiten Mal und finde es auch beim zweiten Mal wieder klasse. Ich hatte Angst, daß ich nach so langer Zeit und so vielen Büchern später einen anderen Blickwinkel für dieses Buch entwickeln würde, aber dem ist nicht so! Ich habe auch erfahren, daß im September die Verfilmung anläuft. Bin schon sehr gespannt darauf!
Von mir hierfür volle Rattenzahl!
Bewertung: 
Alke, 2006-07-19
Ich musste das Buch im Deutschunterricht lesen und schreibe auch in den nächsten Tagen einen Aufsatz darüber. Mir hat das Buch äußerst gut gefallen da es mal etwas anderes war als die gewöhnlichen Bücher. Natürlich war es an manchen Stellen ziemlich brutal aber anders hätte man sicherlich nicht die Geschichte so herüberbringen können. Der Schreibstil ist meiner Meinung nach sehr leicht verfasst und demnach einfach zu verstehen. Es dauert leider oft eine Zeit bis man sich einmal eingelesen hat aber dann kommt man ziemlich schnell durch. Das einzige was mich gestört hat waren die ausführlichen Beschreibungen des Herstellens von Parfüm etc. Jedoch im Großen und Ganzen ein gelungenes Buch das ich gerne weiter empfehle.Auf den Kinofilm der im Herbst erscheinen wird bin ich auch schon sehr gespannt!
Bewertung: 
Kathrin, 2006-07-19
Dieses kribbelige Gefühl war etwas ganz neues für mich, nicht so recht zu wissen, ob ich mich nun mit dem Helden identifizieren kann, ob ich nun mit ihm für seine Ziele fiebere oder nicht. Fand das Erlebnis durchwegs faszinierend, auch wenn ich die übermäßige Fixierung des Erzählers auf die Geruchswelt mitunter etwas lächerlich fand - wie könnte Süskind, der ja wohl normalsterblich ist wie wir alle, die Wahrnehmungen eines solchen Geruchsgenies auch ohne Tendenz zur Lächerlichkeit schildern... Die Sprache, zum Teil für mein Verständnis etwas zu tief aus dem olfaktorischen Fachtopf gewühlt, fand ich dennoch ganz passend, wenn auch wenig poetisch.
Bewertung: 
NIEMAND, 2006-07-19
Ich möchte hier gerne meine Meinung über das Buch "Das Parfüm" niederschreiben. Ich musste das Buch im Deutschunterricht lesen, und war regelrecht geschockt als ich es zuende gelesen habe. Die meisten aus meiner Klasse finden das Buch schlecht, das merkt man auch an der Lesebegeisterung. Ich persönlich lese sehr gerne Bücher und werde schnell mit dem lesen fertig. Bei diesem Buch allerdings war meine Interesse weniger vorhanden und mein Magen hat sich schon fast umgedreht als ich die letzte Seite zuende gelesen habe. Ich sehe keinen Sinn darin, wieso man ein Buch lesen muss, wo eine Massenorgie beschrieben wird. Man weiß von Patrick Süßkind das er sich vor der Öffentlichkeit gerne drückt und nicht seine verdienten Preise entgegen nimmt.
Ich habe ein bisschen darüber nachgedacht, wieso ein Mensch ein Buch über sowas schreibt, da habe ich mir das selber so erklären können: Grenouille ist eine Person die sich gerne vor der Öffentlichkeit drückt und ein Einzelgänger ist. Er ist ein völlig verstörter Mensch,wenn man ihn noch Mensch nennen darf, so vielleicht auch Patrick Süßkind. Er drückt sich vor der Öffentlichkeit und verhält sich in gewisser Maße unnormal. So kann ich das auch verstehen, wenn ein solcher Mensch so ein gestörtes Buch schreibt! Ich empfehle das Buch auf keinen Fall weiter und ich kann nicht verstehen, wieso Schhüler an Gymnasien sich sowas antun müssen
Bewertung: 
Nasti, 2006-06-20
Ich finde, dass dieses Buch einem einfach nichts bringt, außer dass man am Ende vielleicht völlig verstört ist. Die ganze Geschichte handelt von einem wahnsinnigem Mörder und beschreibt seine kranke Welt. Es gibt doch schon genug Grausamkeit auf dieser Welt, muss ich mir jetzt noch fiktive Verstörtheit an tun? Ich kann nur davon abraten, sich dieses Buch anzutun!
Bewertung: Zu schlecht für eine Bewertung
Eva, 2006-05-23
Ich "kämpfe" momentan dafür, dass dieses Buch in unserem Deutschunterricht gelesen wird. Vor einiger Zeit habe ich es aus eigenem Antrieb und Interesse gelesen und war schlichtweg begeistert. Es ist kein gewöhnliches Buch. Die Spannung fehlt an einigen Stellen, aber man kann nicht aufhören zu lesen. Wenn man dann die letzte Seite zu Ende gelesen hat und das Buch endgültig zuschlägt sitzt man aber dennoch nachdenklich da und ist fast ein bisschen wehmütig. Entweder man liebt oder hasst dieses Buch, aber dazu nur soviel... lassen Sie sich darauf ein, Sie werden es nicht bereuen!
Bewertung: 
Nina, 2006-05-23
"Man liebt es oder hasst es", wie viele schon sehr treffend formuliert haben. Das Parfum ist meisterhaft geschrieben, man "riecht" sich gemeinsam mit Grenouille durch das Buch. Ich habe mich beim lesen selbst ertappt, als ich wirklich, gerochen habe. Ich las das Buch eigentlich nur zwecks einer Deutschklausur, habe es aber nicht bereut. Anererseits wüsste ich nicht welchen Anreiz ich geben sollte "Das Parfum" zu lesen. Die Geschichte ist relativ fad und es gibt nur einen Erzählstrang. Ist das Ende für den Leser befriedigend? Grenouille war nie da und das Buch war eigentlich umsonst, aber der bittere Nachgeschmack von Grenouilles Wesen bleibt im Kopf haften "wie ein Zeck".
Bewertung: 
Grenouille, 2006-04-18
Als langjähriger "Industriemensch" (Dipl.-Ing.) suche ich mehr oder weniger ständig nach einem Grund, warum etwas ist, wie es ist. Anschließend hinterfrage ich meist den Nutzen. Beim Buch "Das Parfüm" gelingt mir beides nicht: Welche Botschaft hat die Geschichte? Ist es eine Parabel? Steckt eine "message" dahinter? und was nutzt es, die Geschichte zu lesen: Unterhaltung? Was zum Lernen? Lachen? Oder was sonst? ...
Es macht mich auch etwas wütend, dass mein älterer Sohn dieses Buch in der Schule behandeln musste. Was nimmt er daraus mit? Die Geschichte ist einfach nur krank und erinnert mich irgendwie an den Kannibalen von Rothenburg. Für Schreibstil, Wortwahl u.s.w. 1 Leseratte - quasi als Belohnung für die handwerkliche Fleissarbeit.
Bewertung: 
wpb, 2006-04-10
Ich fand das Buch einfach genial. Selten liest man so gute Bücher. Ich empfehle es all den Leuten, die gern mal 'was Anderes' lesen möchten, außer gewöhnlichen Romanen! Man kann dabei nicht lachen oder weinen, aber am Schluß bleibt ein guter und unvergesslicher Eindruck!
Bewertung: 
rina, 2006-04-10
Ich fand "Das Parfüm" genial- eins der besten Bücher, welches ich in der letzten Zeit gelesen habe. Nach dem Untertitel "Die Geschichte eines Mörders" erwartete ich eher nichts Besonderes, doch Süskind schreibt und beschreibt in seinem, doch recht unkonventionellen, Roman so gut, dass es einen unbedingt mitreisen muss und man nicht mehr fähig ist, das Buch aus der Hand zu legen. Wenn beschrieben wird, wie Grenouille durch Paris läuft und den Duft der Mirabellenverkäuferin riecht und hingerissen ist, hat man den Geruch förmlich in der Nase und fühlt sich nicht minder verzaubert als Grenouille. Denn einerseits erschreckt er den Leser durch seine Kaltheit und Grausamkeit, andererseits fängt man nach einer Weile an, sein Handeln nachvollziehen zu können. Süskind schafft Grenouille, auch wenn er keinen Geruch hat, eine düstere Anziehungskraft, die sein Charakter auf den Leser ausübt.
Die Geschichte ist durchzogen von seltsamen und exzentrischen Figuren wie Baldini, die alle selber auf ihre Art menschlich vollkommen versagen, Grenouille immer nur ausnutzen und schlecht behandeln und dafür, scheint es, alle ihre Strafe zu erhalten (so stürzt Baldini mitsamt seinem Haus in die Seine). Besonders eindrucksvoll und zynisch wird dies gegen Ende, als bei Grenouilles Hinrichtung alle guten und ach so moralischen Bürger der Magie des mörderischen Parfüms unterliegen, alles zu einer einzigen Orgie wird und der Vater der ermordeten Laure Grenouille, den Mörder, als seinen Sohn aufnehmen will.
So absonderlich und schrecklich Grenouille auch ist, keiner der wichtigen Charaktere ist hier gut, es verstecken sich nur alle hinter einem heuschlerischen Schleier, den Grenouille mit seinem Geruchssinn durchschauen kann. Er würd durch sein Parfüm zum Verführer, das Parfüm bringt die Menschen dazu zu offenbaren, dass sie selber nicht viel moralischer und gottesfürchtiger sind, als Grenouille selbst. Und jeder erhält am Ende seine Strafe und da Grenouille niemand etwas anhaben kann, kommt sie ihm durch die Erkenntnis, dass Liebe anderer nichts wert ist, wenn man sich selbst nicht lieben kann. Das scheint letztendlich seine Strafe zu sein, obwohl ich diese Theorie nicht zu eng sehen würde, da ich nicht denke, dass es in dem Buch darum geht, dass jeder am Ende seine "gerechte Strafe" erhält. Und bei seinem Tod beschwört er in den Menschen durch das Parfüm noch einmal die schrecklichste Seite der Menschen hinauf- sie sind so verzaubert, so gierig, ihn besitzen zu wollen, dass Grenouille durch sie so sein Ende findet.
Ich denke, dass in diesem Buch enorm viel steckt, was man interprtieren kann (wie man will, da der Autor den Leser hier kaum einschränkt). Ich finde es auf jeden Fall lesenswert, ob nun nur zur Unterhaltung, oder um darüber nachzudenken.
Bewertung: 
Lena, 2006-03-15
Auch ich musste, begründet durch eine Schulklausur, "Das Parfum" von Patrick Süskind lesen. Also Resumè kann ich vorweg schon sagen, dass es die interessanteste und lesenswertese Schullektüre meiner Schullaufbahn war. Natürlich ist solch ein radikales Werk nicht jedermanns Sache. Doch muss man sagen, dass Süskind die Welt und Zeit in der die Hauptfigur lebt, real beschreibt. Die Welt stank zu dieser Zeit. Und ebenso war sie hart und gnadenlos. Natürlich kann man sich mit einer Hauptfigur wie Grenouille nicht identifizieren. Doch trotzdem machte er das Buch unterhaltend und durch sein exzentrisches, verrücktes Verhalten auch interessant. Das Buch lebt nicht von seiner Spannung, sondern von der Beschreibung, wie das Leben früher war und von der Geisteskrankheit der Hauptfigur. Dieser Mix ist es, der "Das Parfüm" für mich zu einm guten bis sehr guten Buch macht.
Bewertung: 
Lars, 2006-01-01
Also ich habe das Buch vor kurzem abgeschlossen (mein Vorschlag im Deutschunterricht), und bin sehr fasziniert, was den Autor und überhaupt das Buch betrifft. So etwas detailliertes und interessantes, findet man echt selten, was das betrifft, und außerdem ist es interessant und spannend, wenn man begonnen hat zu lesen, ist es anfangs sehr übersichtlich und irgendwie fad, und nach einer gewissen Zeit ist es so interessant, und das finde ich wirklich toll! Also ich bin begeistert, und würde mich über eine Verfilmung sehr freuen!
Bewertung: 
Corinna, 2005-12-15
Ich finde „Das Parfum“ von Patrick Süskind eigentlich ganz gut. Süskinds Schreibstil ist vielleicht nicht immer einfach zu verstehen doch alles in allem ist dieses Buch doch lesenswert. Okay, in manchen Abschnitten ist es vielleicht doch ein wenig langweilig, aber ansonsten sind die Situationen gut beschrieben. Allerdings ist die Hauptperson im Buch, Jean Baptiste Grenouille, nett ausgedrückt ein wenig seltsam. Er begeht einfach so Morde, hat keinen Geruch, kurz gesagt er ist einfach wahnsinnig. Ein weiterer Punkt in dem buch, welcher mir nicht gefällt ist die teilweise vulgäre Formulierung („Er schiss während er aß“ oder Ähnliches). Allerdings sollte man Bücher nicht nur kritisieren und so möchte ich nun die positiven Punkte beschreiben. Zum Ersten ist die Sprache wie gesagt ausgezeichnet und man kann dabei sich doch einiges abschauen. Außerdem beschreibt Süskind die Gedanken und Emotionen der Personen sehr gut.
Bewertung: 
jeremias, 2005-11-30
Grenouille, ein geruchloser "Zeck" hat einen hevorragenden Geruchssinn. Diesen nutzt er in Paris und hinterher in Grasse, um mehrere Mädchenmorde zu vollziehen, da er aus den Gerüchen dieser ein Parfüm herstellen will - das Parfüm. Patrick Süßkind besitzt einen sehr direkten Schreibstil, mit dem die Ekeligheit der damaligen Zeit und des Leben von Grenouilles sehr gut beschreibt. Durch gewisse Genialitäten schafft es Süßkind über das ganze Buch den Glauben aufrecht zu erhalten, dass es sich um ein historisches Werk handelt.
Bewertung: 
Fabian D., 2005-11-30
Wirklich ein atemberaubender Erzählstil, stylistisch perfekt und doch anders als alle Anderen. Nach Werken von Theodore Fontane und Franz Kafka endlich mal etwas Spannendes in der Oberstufe. Die Hauptperson ist tatsächlich einzigartig und trotzdem fühlt man Angst, Mitleid, Wut und Trauer für und mit Grenouille als wäre man er selbst. Wahnsinn,was man als Autor mit einer auktorialen Erzählperspektive alles bewirken kann. Die Geschichte, die sprachliche Form und die verknüpfung vieler Romanformen ist unglaublich gut gelungen. Dieses Buch ist einfach zu empfehlen, wenn man auf gute Bücher steht... Selbst wenn das Thema einen nicht unbedingt vom Hocker haut,dieser Autor schafft es selbst Katzendreck interessant zu machen.
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Stefanie S., 2005-11-08
Hallo, ich bin Schülerin einer Gesamtschule und musste dieses Buch im Deutschunterricht behandeln! Als ich anfing, die ersten 50 Seiten zu lesen, war es in meinen Augen sehr spannend und faszinierend. Doch es wurde immer auf eine sehr vulgäre Art geschrieben. Ab Seite 51 war es dann vorbei! Es war total fürchterlich für mich, es weiter zulesen! Es war soo langweilig! Er schreibt ja gut, keine Frage. Aber wen interessiert es, wie Grenouille nach 7 Jahren aussieht oder was er macht? Mich nicht! Für mich ist es eines der blödesten Bücher, die ich jemals lesen musste, da ich mich nicht mit dem Buch identifizieren Konnte! Bin mal gespannt, wie der Film ist! Hoffentlich besser!
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HL, 2005-11-08
Bei "Das Parfum" geht es denke ich weniger um Grenouille, als mehr um die restlichen von ihm beeinflussten Menschen. Die Idee einen Menschen mit einem unglaublichen Geruchssinn auszustatten und ihm gleichermaßen einen Eigengeruch zu verwehren ist so absurd, dass man sie nicht interpretieren sollte, denn man käme sowieso nie auf etwas schlüssiges. Diese Idee ist vielmehr Mittel zum Zweck, nämlich die "anderen" in Frage zu stellen. Ich meine am Ende des Buches ist es so, als hätte Grenouille nie existiert. Er und alles was mit ihm zu tun hatte ist verschwunden, selbst die Gedanken der anderen an ihn. Die Menschen haben also nichts aus der Existenz des genialen Monsters Grenouille gelernt. Und warum? weil sie alle Vorkomnisse aus Scham vor ihrer selbst verdrängt haben, sie konnten ihren eigenen Schatten der Würde nicht überspringen um die Wahrheit zu entdecken. Und ich denke das ist die "message" Süskinds, zumindest für mich. tausend andere Menschen können tausend andere dinge hinein interpretieren und zu tausend unterschiedlichen Quintessenzen kommen; Hauptsache ist: man entnimmt etwas aus dem Buch. Ich denke, dann hat der Autor gute Arbeit geleistet und sein Ziel erreicht.
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Jakob, 2005-07-27
Den Roman "Das Parfum" von Patrick aus dem Jahr 1985 finde ich interssant und unterhaltsam. Zwar war ich am Anfang etwas enttäuscht als ich es gelesen hatte, da ich zuerst von dem Untertitel "Die Geschichte eines Mörders" etwas anderes erwartet hatte, eine Kriminalgeschichte oder sowas. Jedoch stehen bei diesem Buch nicht die Morde im Vordergrund, sondern die Besondere olfaktorische Begabung Grenouilles. Das fand ich interessant zu lesen wie Grenouille aus siner Sicht seine Umgebung betrachtet. Danke dafür Herr Süskind!
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Simona, 2005-06-29
Ich möchte gerne meine Meinung zu dem Roman "Das Parfum" kundgeben: In meinen Augen ist das eines der besten Bücher, die ich in meinem (kurzen?) Leben gelesen habe. Wie schon oben jemand erläutert hat: entweder man liebt oder man hasst dieses Buch! Ich gehöre zu den Leseratten, die diesen Roman lieben. Durch die genauen Beschreibungen und Erläuterungen kann man sich so in die Geschichte reinversetzen, als ob man dem kleinen "Zeck" Grenouille z.B. bei seinen Parfumherstellungen über die Schulter schauen würde. Er verkörpert gleichzeitig einen Massenmörder, der kein Gewissen kennt, aber auch ein Genie, das man nur bewundern kann! Patrik Süskinds Schreibstil ist aufregend und mitreißend. Vor allem zieht er seine Erzählung straight durch, ohne sich durch Rückblenden oder Zukunftsvisionen ablenken zu lassen. Die gegensätzlichen Gefühle von tiefster Verabscheuung auf der einen und höchsten Glücksgefühlen auf der anderen Seite haben mich völlig überzeugt! Ich kann dieses Buch wärmstens weiterempfehlen!
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David, 2005-06-13
Die Schreibweise ist einzigartig... genial, man möchte nicht aufhören weiterzulesen - auch wenn einen die momentane Handlung vielleicht nicht besonders interessiert... Die Beschreibung der Gerüche hat mich persönlich sehr angesprochen - wobei ich bei anderen Büchern Beschreibungen oft als sehr langwierig und unnötig empfinde, was aber womöglich daran liegen mag das sich die Aufzählung der Merkmale gewisser Personen bzw. Gegenstände nicht auf die typisch sichtbare sondern olfaktorische Welt bezieht (bin auch sehr erfreut dank diesem Buch meinen Wortschatz erweitert zu haben *lächel*) Alles in allem ein großartiges Werk.. mitreißend, sehr eigenwillig, und absolut nicht typisch... Die ungewohnte aber doch fesselnde Schreibweise Süskinds und dieses untypische Thema machen das Buch meiner Meinung nach aus und ich denke daher auch, dass es kein Fehler ist sich Grenouilles Welt hinzugeben.
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Chrisi, 2005-06-07
Ich habe das Buch im Deutschunterricht gelesen, weil wir später eine Klausur über dieses Buch schreiben mussten. Am ersten Tag bin ich gerademal bis zur Seite 23 gekommen, ich wär fast eingeschlafen. Und die Geschichte geht dann auch noch 320 Seiten lang. Ich dachte mir: "Mann, was will der in 320 Seiten über diesen anscheinend geisteskranken Kerl namens Grenouille erzählen?" O.k., ein Mann der keine Familie hat und deshalb auch nie richtig lieben und leben gelernt hat und nie eine tiefere soziale Beziehung zu irgend jemanden hatte. Toll, soll sich ein Mörder etwa so entwickeln?
Kann durchaus sein, da Grenouille total verroht und den Wert eines Menschenlebens nicht erkennt, da ihm sein Parfum wichtiger ist, weil er sonst nix hat. Dies hängt bestimmt auch mit den durchlebten Krankheiten zusammen, die er alle überlebte und dadurch seine Einstellung zum Leben offenbar änderte: "Alles was mich nicht umbringt, macht mich stärker." Das ist echt Klasse! Auch gut ist die KRITIK an der GESELLSCHAFT die dieses Buch zeigen möchte, da Grenouille seit Anfang an immer ausgegrenzt wird, aufgrund des fehlenden Geruchs. Also entwickelt er sich zum Genie, der alle anderen Menschen für Trottel hält und deshalb glaubt die umbringen zu müssen. Und deshalb bleibt dieses Buch nur eine Geschichte eines feigen Massenmörders, der nicht besseres zu tun hat als andere junge Frauen zu killen, um sein Jungfrauenparfum zu kreieren.
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Theo, 2005-06-07
Also dann meld ich mich mit meiner Meinung hier auch mal. Ich musst dieses Buch gerade in der Schule lesen... Ich weiß nicht genau wie ich es bewerten soll.. denn etwas merkwürdig ist es schon. Teils fand ich es auch nicht sehr interessant (z.B. wenn mal wieder ewig die Zutaten für eines der Parfums beschrieben wurden). Doch dann gab es auch wieder Teile, die mir gut gefielen und durch die ich mich dann nicht quälen musste beim lesen (dieses war nämlich beim obig genannten "nicht-interessanten" der Fall). Aber das Ende ...?!! Also was soll ich dazu sagen ?? Das fand ich wohl total bescheuert, allerdings passte es zum Leben von Grenouille und der Tag seines Todes, war wie der seiner Geburt... Naja insgesamt würde ich glaub ich schon sagen , dass ich dieses Buch weiter empfehlen würde.
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Parfum-leser, 2005-06-07
Das "Parfüm" von Patrick Süskind ist ein Meisterwerk, welches jedoch mit Vorsicht zu genießen ist, da es aufgrund seines 100%ig nüchternem Schreibstils, wie ich ihn noch nie so gut vorher las, in vielen Teilen sehr glaubwürdig wirkt, ohne mit der Realität übereinzustimmen. Durch den erstklassigen Schreibstil und ein paar sehr geschickt gewählte Realitätsverdrehungen gelang es dem Autor ein meist sehr sehr spannendes Buch zu schaffen, das meinen Horizont, im Sinne, auf die Geruchswelt, erweitert hat.
Im Bezug auf das menschliche Handeln und die Frage was einen Menschen zu seinem Handeln treibt, hat der Autor viele wahre Kenntnisse, die sich auch in unserer heutigen Gesellschaft widerspiegeln gut erkannt und sie genial aber auch schrecklich beschrieben.
Um dies zu erreichen wurde ein Buch geschaffen das sich von jeglichen moralischen Hürden entfesselt und eine teils eigene Realität schafft. Dies gefällt dann natürlich nicht jedem. Eine gewisse Offenheit (Toleranz) und auch Phantasie muss gegeben sein um dieses Buch zu mögen. Die Realität der Geschichte läßt sich jedoch allein mit Logik und Vernunft begründen. Die Geistlichen Werte wurden ignoriert als fehlten sie nicht nur in Grenoullies Welt sondern auch in der allgemeinen Realität. Diese Erkenntnis ziehe ich aus einigen Behauptungen und Begründungen von "Tatsachen" im Buch, die für den geschichtlichen Inhalt "irrelevant" sind, und somit vielleicht dem Autor seine Meinung verschlüsselt wiedergeben sollen. So dass viele Leser jedoch kaum abwegen können was Realität und was Fiktion ist und sich möglicherweise zu stark und uneingeschränkt mitreisen lassen. Deshalb sollte das Buch nur von Leuten die ein gewisses Stadium der inneren Festigung erreicht haben und zwischen den Zeilen lesen können, gelesen werden.
Das streben der Menschen wie andere ihrer Art zu sein, gleich zu sein, nicht aufzufallen, die Kleinkarriertheit und Dummheit wurde schön, doch etwas zu einseitig und etwas menschenunfreundlich angeprangert. Des weiteren wurde die Naivität, die gefährliche Gutgläubigkeit und die einfache sowie grenzenlose Verführbarkeit, der Menschen besonders zu dieser Zeit schön und oftmals auch humorvoll dargestellt.
Eine der Hauptbotschaften des Buches ist es, meiner Meinung nach, zu zeigen daß ein Mensch nicht Glücklich werden kann, wenn er von allen geliebt wird sich aber selbst nicht lieben kann. Allzusammenfassend komme ich zu dem Schluss, daß das Buch ein sehr spannendes, interessantes, Meisterwerk ist das man auf jedenfall lesen aber nicht "leben" sollte!
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Christian Geisler, 2005-05-30
Den Roman kann man entweder nur lieben oder verabscheuen. Ich gehöre zu den wenigen Menschen, die das Buch unglaublich fasziniert. Ich finde 1. die Schreibweise Süskinds göttlich, denn es gibt so viele versteckte Andeutungen bzw. Vergleiche mit Lebenssituation eines jeden Menschens. 2. interessiert mich persönlich die Entwicklung eines Menschen zu einem Serienmörder. Das Parfum ist für mich ein Roman der zeigt welch Kleinigkeiten einen Menschen zu solch Triebtätigen Handlungen bringt. Denn man muss bedenken, dass die ganzen Morde, die die Hauptfigur Grenouille ausübt, in jeder Hinsicht auf das Verhältnis zwischen ihm und den weiblichen Figuren, die in seinem Leben eine eigentlich bedeutende Rolle spielen sollten, zurückzuführen ist. Und dass an allem sein nicht vorhander Körpergeruch Schuld ist. Auch hier sieht man wieder wie bedacht die Menschen darauf sind andere Personen nur dann zu akzeptieren wenn sie so sind wie die Norm der Gesellschaft. Grenouille ist eine Figur die die Geschichte von vielen Menschen lebt: Er hat ein Makel, den die Mitmenschen dazu veranlassen Grenouille nicht zu akzeptieren, oder gar nicht zu beachten, und er versucht alles um es den Menschen Recht zu machen, oder sich auch an ihnen zu rächen. Solche Phänomene sieht man jeden Tag nur auf eine andere Art und Weise. Und um den Roman zu verteidigen, da viele meinen, dass es eine Zumutung wäre ihn zu lesen, wenn der Hauptgedanke aus soviel Perversion, Hass und Menschenverachtung besteht: das ist die Realität! Natürlich gibt es immer schöne Dinge im Leben, und die gibt es auch für Grenouille! Die Eroberung der Duftwelt, bzw. Düfte allgemein. Sie sind der Grund warum er weiterlebt, wie für uns vllt. die familie oder die freunde der Grund sind.
Ich akzeptiere die Meinung der Leser, die sich vor dem Roman ekeln, doch denke ich das Patrick Süskind genau das erreichen wollte. Ich glaube sein Ziel war es, dass man ohne darüber nachgedacht zu haben, beginnt sich vor sich selber zu ekeln, oder einfach nur vor der Norm der Gesellschaft, oder noch besser gesagt vor der Perfektionsgier die die Welt beherrscht... Meiner Meinung ein absolut ampfehlenswerter Roman, deshalb die vollkommen verdiente 5 Leseratten!
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DatNaddl, 2005-03-14
Ich persönlich bin von diesem Buch einfach fasziniert. Ich habe eben zum dritten Mal gelesen und kann nur immer wieder betonen: Dieses Buch ist Spitzenlasse und zwar auch, weil ich es aus freien Stücken gelesen habe und nicht, wie andere Rezensenten, von der Schule oder so aufgezwängt bekommen habe. Klar gibt es Passagen, die sich einfach in die Länge ziehen und ich habe mir, wenn diese dann wieder einmal kamen gesagt: \"Die überblätterst du jetzt.\" Aber dann hing ich wieder fest und ich habe sie dann doch wieder gelesen. An die Kritiker: Es braucht halt eine gewisse Textmenge, um ein Bild richtig gut und vor allem plastisch zu erzeugen. Außerdem mag man ein Buch schon deshalb, weil man sich mit der Hauptperson identifizieren kann und sei\'s nur ein kleines Stück. Das war bei mir der Fall und darum gibt es auch die entsprechende Rattenanzahl. Das Buch kann ich jedem nur wärmstens empfehlen, natürlich sollte man es nicht gerade in der 5.Klasse lesen, als ich es das erste Mal gelesen habe war ich ja auch schon in der 7./8.Klasse.
Bewertung: 
S. Köhler, 2005-03-14
Da ich ein Buch für mein Deutschreferat gesucht habe, welches in der 5. Klasse Gymnasium schon etwas anspruchsvoller sein sollte, bin ich auf dieses gekommen und ich muss sagen, ich bereue keine einzige Leseminute. Für jeden ist Patrick Süsskinds Stil wohl nichts, aber mir hat er sehr gut gefallen. Ich habe das Buch auch schon einigen meiner Freundinnen empfohlen, welche meiner Meinung zum Großteil zustimmen.
Bewertung: 
Christiane Hochfilzer, 2005-01-07
Ich bin nur ein Laie im Lesen von Büchern. Ich musste dieses Buch aber in der Schule lesen. Ich fand es total langweilig. Diese ständigen Aufzählungen und Beschreibungen der Gerüche waren einfach zum Einschlafen. Ich habe keine Ahnung was an dem Schreibstil so erstklassig sein soll, da ich mich wie gesagt nicht auskenne, aber gefallen hat der mir nicht. Die eine Leseratte bekommt dieses Buch von mir, weil ich die Idee mit dem Parfum interessant fand. Naja.. ich würde das Buch nicht empfehlen.
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Jessica, 2005-01-01
Ich möchte mich der Meinung einer Vor-Rezensentin anschließen, die das Buch "Parfum" von Patrick Süskind zwar sprachlich gut fand, aber inhaltlich "krank" und der es nichts gegeben hat. Ich möchte sogar noch weitergehen: Sicher ist das Buch über große Passagen sprachlich gekonnt geschrieben, aber ich fand es bereits nach 15 Seiten nicht mehr so wahnsinnig originell, nach 50 Seiten (kurz bevor der erste Mord geschah) hat es mich bereits gelangweilt und insgesamt fand ich es ebenfalls ziemlich "krank, pervertiert und überaus überflüssig".
Möglich, daß der Autor ebenso emotionslos wie sein Held und mit einem ziemlichen Schuß Zynismus sagen wollte, daß alle Menschen auf Erden "beschissen, böse, verachtungswürdig" usw. sind. Aber das ist so neu nun auch wieder nicht und dazu hätten auch 20 Seiten einer hist. Novelle gereicht oder noch weniger, auf denen Süskind seinen kunstvoll manierierten Stil hätte präsentieren können. Außer dem Ansatz, einen Roman aus der Geruchsperspektive zu schreiben (und die Vielzahl von riechbaren Wörtern, die dem Autor dazu einfielen), und dem Fleiß historischer Recherche, fand ich nur jenes Kapitel interessant, was von vielen als ironischer Angriff auf die Aufklärung bezeichnet wurde, das sich aber meiner Meinung nach auch gut auf die Gegenwart beziehen läßt. Ein Bezug, den ich an anderen Stellen vermißte. Ich m u ß t e das Buch zuende lesen, um mich einer total begeisterten "Parfum"-Leserin stellen zu können, ansonsten hätte ich es so um Seite 50 herum aus der Hand gelegt. Und es wäre mir total egal, daß ich ein als "bedeutendes Buch der Gegenwarts-Prosa" kreiertes Buch verschmäht hätte.
Ich lese nur Bücher, die in irgendeinem noch so kleinen Bezug etwas mit mir, mit meinem Leben oder dem der Menschen, die mich umgeben oder umgaben, zu tun haben (das muß nicht die Realität sein, aber wenigstens hinsichtlich der Gefühlsebene einen Bezug haben oder die meinen anregen),das können auch Bücher sein, die einfach nur Spaß machen (sicher bin ich total altmodisch, aber 25 jungfäuliche Mädchenleichen sind auch heute nicht das, was mir Spaß macht) oder Bücher, die mir etwas vermitteln können, eine Erkenntnis oder tiefere Wahrheit vielleicht... Auch darin kann ich bei Süskind nichts Neues entdecken, soviel Hass, Perversion und Menschenverachtung gibt es doch beim zeitgenössischen Theater schon lange... (BBE)
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Billie B. Ebelt, 2004-07-27
Das Buch ist meiner Meinung nach einfach genial, der Schreibstil von Süsskind fesselnd und auf jeden Fall empfehlenswert! Ich kann mir zwar vorstellen, daß man genau anderer Meinung sein kann weil das Buch einfach anders ist und man sich somit auch anders damit ausseinander setzen muß aber ich würde es trotzdem jeden empfehlen. Es ist eines der besten Bücher die ich gelesen habe und ich lese es immer wieder und verliebe mich von Mal zu Mal immer mehr in Süsskinds Stil zu schreiben und in seiner Weise krankhafte Begebenheiten einfach und als selbstverständlich zu schreiben... Man sollte das Buch gelesen haben, ich glaube daß fast jeder das Buch nach der Lektüre nicht mehr vergessen kann. Ob man es mag oder nicht!
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H. R., 2004-07-13
Das Buch „Das Parfum - Die Geschichte eines Mörder“ von Patrick Süskind aus dem Jahr 1985 ist meiner Meinung nach sehr interessant und literarisch ansprechend. Süskind beschreibt die Umgebung der Hauptfigur hauptsächlich durch olfaktorische Eindrücke, da Jean-Baptist Grenouille seine Umwelt primär mit dem Geruchssinn wahrnimmt. Süskind gelingt es sehr gut die Welt, wie Grenouilles sie „sieht“, als ein Bild von Gerüchen darzustellen. Dies ist besonders beeindruckend, da die Darstellung der Geruchswelt hauptsächlich aus technischen Gründen bisslang in keiner Medienform Beachtung findet.
Die sehr plastische und erfassbare Darstellung vieler Gerüche gelingt dem Autor durch einen verständlichen Schreibstil, auffällig hierbei sind häufige Aufzählungen. Trotz dieses teilweise verhältnismäßig simplen Stils ist die sehr differenzierte Wortwahl des Autors zu erwähnen. Inhaltlich erzählt Süskind die spannende Biografie des in vielerlei Hinsicht sonderbaren Jean-Baptist Grenouilles. Der Leser wir durch eine Geschichte ohne typischen Handlungsverlauf gefesselt und möchte am liebsten das Buch in einem Stück durchlesen, da er nur selten erahnt, welchen Lauf die Geschichte nimmt.
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B.S., 2004-06-28
Dieses Buch ist übermenschlich, in jedem Sinne des Wortes! Süßkind hat einem Schreibstil entwickelt, der seiner Geschichte im vollsten Sinne gerecht wird. Mal zynisch, ironisch, trocken; mal poetisch und absolut kunstfertig. Die Weltauffassung Grenouilles birgt eine Wahrheit, die normal besinnten und wahrnehmenden Menschen verschlossen bleibt, nur unterbewusst von ihnen erkannt, verachtet und gefürchtet wird. Denn schließlich beruht alles auf nachvollziehbaren Tatsachen, wenngleich Süßkind die Geschehnisse ums tausendfache übertreibt nicht nur um die Wirkung eindringlicher sondern um sie überhaupt erst äquivalent zu dem Parfum Grenouilles zu machen, denn was ist in diesem anderes vereint als die Pheromone der auserlesensten Schönheiten, der "Menschen, die Liebe inspirieren", ums tausendfache konzentriert? Für jeden der seinen Geist, dem animalischen Unterbewusstsein des Menschen, den kaum bemerkten und doch so fatalen Wirkungen der Umwelt auf uns und dem fanatischen kranken doch absolut genialen Gedankengut dieses abscheulichen Genies öffnen will, sollte dieses Buch ein Muss sein.
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K. Weber, 2004-04-23
Ich finde dieses Buch sehr gelungen. Manchmal da werden Bücher verfasst die einen historischen oder religiösen Hintergrund haben. Das Werk von Herrn Süskind ist meiner Meinung nach anders. Klar er reduziert den Menschen nur auf seinen Geruch aber meint ihr wirklich das er sich dabei auf die Menschheit bezieht?
Nein, das ist das Werk purer Fantasie. Etwas außergewöhnliches. Versucht doch nicht immer überall einen Sinn hinein zu interpretieren.
Gruß Elisabeth
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Elisabeth Philipp, 2004-04-23
Ich fand das Buch einfach nur klasse! Zunächst wollte ich es nur lesen, weil ich von Freunden davon gehört hatte, aber schließlich habe ich das Buch fast "aufgefressen", so interessant war es für mich! Nicht um sonst gilt Patrick Süskind als einer der besten deutschsprachiegen Autoren der Gegenwart, was er mit diesem Buch bewiesen hat
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Caro, 2004-04-12
Dieses Buch kann man binnen kürzester Zeit verschlingen, weil der Schreibstil so umfangreich und mitreißend ist. Die Geschichte ist lebendig, krank und doch ziemlich pervers. Und deshalb so fantastisch. Grenouille ist das Böse,gar verglichen mit Bonaparte und anderem Greuel des 18.Jahrhunderts, doch da er immer im Mittelpunkt des Buches steht, seine Gedanken und Taten genau mitverfolgen kann, schafft man es nicht, ihn zu hassen. Er ist einfach ein armes, bemitleidbares Würmchen, dem man sogar wünscht, dass er sein Ziel erreicht: Die Entwicklung des Parfums
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Julia Sorger, 2004-04-12
Aus meiner Sicht hat P. Süßkind mit "Das Parfum" ein geniales Werk geschaffen. Gestern las ich das Buch mit Begeisterung zu Ende. Grenuoille ist eine bemerkenswerte Person, die die Menschen sieht wie sie wirklich sind. Er ist ein Genie, er erkennt wie man die Menschen auf seine Seite zieht ohne, dass sie es auch nur bemerken. So sehe ich auch unsere Welt mit anderen Augen. Wie oft kommt es nicht vor, dass uns ein Mensch auf den ersten Blick symphatisch ist oder nicht? Woher das Sprichwort "Ich kann dich gut riechen"?
Ist an der ganzen Geschichte nicht doch ein großer Teil Wahres?
Und wie auch schon so oft obrig erwähnt, das Buch ist in einem sehr guten Stil geschrieben, die Story ist mitreißend und man bekommt Lust auf mehr...
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Thalia, 2004-03-23
Ich finde dieses Buch absolut genial. Schon allein die Art, mit der Süskind mit Der Sprache und den Metaphern spielt, begeistert mich und in Kombination mit der schon fast philosophischen Geschichte des Jean-Baptiste Grenouille wird dieses Buchzu einem der besten die ich je gelesen habe (Das ist schon einiges). Die philosophische und zum Nachdenken über mich selbst anregende Stimmung findet in dem unerwarteten, aber passenden Ende einen meiner Meinung nach perfekt passenden Höhepunkt.
Bewertung: 
meine Nichtganzsowenigkeit, 2004-03-13
Dieses Buch ist eines der besten Bücher die ich je gelesen habe, und auf jeden Fall die beste Schullektüre! Ich bin meiner Lehrerin sehr dankbar, dass sie es für uns ausgesucht hat, sonst wäre ich nie in den Genuss gekommen!
Bewertung: 
Alina, 2004-03-02
also ich finde das Buch sehr gut. ich muss ein referat drüber machen und deswegen hab ich es gelesen. der schluss hat mich sehr überrascht, aber ich fand es trotzdem gut. Ich würde es sehr weiterempfehlen.
Bewertung: 
Stefanie, 2004-01-31
Ich musste dieses Buch in der Schule lesen. Die ersten 200 Seiten fand ich ganz ok, auch wenn das ausgeprägte Riechorgan von Grenouille total übertrieben und unrealistisch dargestellt wurde. Ich habe nichts gegen übersinnliche Fähigkeiten in Geschichten, die nicht ganz der Realität entsprechen. Als ich jedoch die letzten 20 Seiten las, habe ich nur den Kopf geschüttelt und habe nicht verstanden, warum der Autor nur solch einen Schwachsinn schreiben kann. Ich habe mich gefragt, wie ein Mensch auf solch kranke Ideen kommen kann, meine einzige Erklärung ist, dass sie den persönlichen Vorstellungen oder Vorlieben des Autors entspricht, obwohl mein Deutschlehrer erklärte, dass man die Geschichten nicht immer auf die Autoren beziehen sollte. Ich würde dieses Buch nicht weiterempfehlen, noch weniger es noch einmal lesen.
Bewertung: 
Jonas L., 2004-01-12
Ich muss das Buch gerade in der Schule lesen, hatte schon viel gutes davon gehört also freute ich mich darauf aber nun, bin ich total enttäucht, dass Buch ist naja, bleiben wir mal nett, nicht so dolle. Eigentlich lese ich ja gerne, und auch oft Bücher mehrmals aber dieses werde ich nicht mehr lesen!!!
Bewertung: 
Steffi, 2003-11-14
ERSTKLASSIGE Literatur Je öffter ich dieses Buch lese desto mehr verstehe ich von der kleinen und doch so grossen Welt des Grenouille. Der Schrei nach Liebe und doch nur die Gewissheit einfach übeleben zu wollen und schlussendlich dann doch uneigennutziges zu tun und sich "aufessen" zu lassen (Metapher-christlicher Hintergrund-Leib Christi) phänomenal.
Bewertung: 
dodo, 2003-11-14
Auch ich bin sehr positiv überrascht von diesem Buch! Ich bin ehrlich gesagt begeistert von dem Schreibstil Süskinds, deres versteht, die WElt von zwei SEiten zu betrachten und den Leser erleben zu lassen. Man merkt, wieviel Kenntnisse seiner Umwelt Süskind haben muss, um diesen Einmaligen Roman schreiben zu können! Ich bin wirklich begeistert! Jeder sollte es gelesen haben!
Bewertung: 
lauriel, 2003-11-14
Süßkind schafft mit diesem Buch seine eigene kleine Welt mit Grenouille im Zentrum. Das ist vielleicht auch der Grund, warum ich mich nicht so richtig in dieses Buch vertiefen konnte.
Es war schon recht schnell zu lesen, der Schreibstil ist auf jeden Fall erstklassig, doch hat mich dieses Buch nicht sonderlich bewegt, wie manch anderes von Patrick Süßkind. Z.B finde ich "Die Taube" um einiges besser.
Es ist zwar ganz sicher hochwertge Literatur, doch von mir bekommt es nur
Bewertung: 
Elica, 2003-08-19
Also ich muss sagen: ich bin absolut begeistert von diesem Buch! Denn Süskind beschreibt die Welt einmal aus der perspektive eines Menschen, der diese eben nicht wie gewohnt mit den Augen wahrnimmt.
Und beschreibt auch wirklich exzellent, was für Konsequenzen sich daraus für den Protagonisten ergeben und wie ihn die Welt aufnimmt.
Wenn man will, kann man dieses Buch auch als eine Aufforderung sehen, sein Leben zu leben; egal, was andere tun und erwarten.
Bewertung: 
Matthias Klein, 2003-05-15
Ich musste es im Unterricht lesen. Die Begeisterung, die allenthalben ausbricht, wenn dieser Titel genannt wird, kann auch ich nicht teilen. Ich finde absolut keinen Zugang zum UN-Menschen Grenouille. Ohne jeglich menschliche Regung fristet der sein Leben. Und ohne jede menschliche (Gefühls-)Regung spielt sich der ganze Roman ab. Ein missglücktes Gedankenexperiment. Vielleicht nett für Zyniker, die den Menschen schon jetzt als blinden, rein triebgesteurten, egozentrischen Roboter ansieht.
Bewertung: 
Martina, 2002-12-14
Ich liebe dieses Buch. Süskind stellt den Mensch als Vernunftwesen in Frage, macht Angst vor dem eigenen Tier im Leib. Und mit welcher Wucht dieses Buch geschreiben ist; im Wahrsten Sinne des Wortes Atemberaubend. Das postmoderne Werk wirkt wie der Barock selber: pompös, herablassend und zugleich dreckig, pervers und beängstigend.
Natürlich es ist nichts zum mitfiebern, aber es macht trotzdem ungeheuere Laune das ganze zu verfolgen. Teilweise wirklich abgründiger Humor, dann wieder brutal, nie aber zahm, immer extrem.
Weil ich 'Schlafes Bruder' fast noch besser fand, auf jeden Fall aber literarisch anspruchsvoller, gebe ich deshalb "nur"
Bewertung: 
LordJan, 2001-09-05
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