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Autoren :: Interviews Literaturschock: Interview mit Markus Heitz
Markus Heitz wurde am 10. Oktober 1971 in Homburg/Saar geboren. Er studierte Germanistik und Geschichte an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken und arbeitet seit April 2000 als freier Journalist und Schriftsteller. [mehr zu Markus Heitz] Als kleines Experiment wurde dieses Interview zusammen mit Steffi von Steffis Bücherkiste geführt.
Literaturschock: Erzählst Du uns zuerst ein bißchen etwas über Dich?
Markus Heitz: Was wollt ihr wissen?
Ich bin 1,89 Meter, zu schwer, immer schwarz gekleidet, weil es erstens
schlank macht und zweitens zu meiner Einstellung passt. Ich bin so ein
Halb- Goth.
Wenn ich nicht gerade Bücher schreibe, arbeite ich als Journalist und
Fotograf, sitze in Stadtratssitzungen und
Kleintierzüchterversammlungen, um die Öffentlichkeit über
Hundesteuerverordnungen und den preisgekürten "Deutschen Widder" (eine
Hasensorte) von Herrn A. aus B. zu informieren.
Das bildet einen schönen Kontrast zu Fantasiewelten, wie Ulldart oder
Shadowrun. Die Bodenhaftung geht niemals verloren, schon gar nicht,
wenn man in Schafsköttel tritt, weil man Drillingslämmer auf der Weide
fotografieren muss. Das erdet ungemein.
Steffis Bücherkiste: HURRA! Ein Mensch (sogar männlich), der gerne backt (man muss
wissen, die Interviewpartnerin backt gerne - jedenfalls eine davon
*GG*). Ungewöhnliches Hobby! Wie kommt man dazu? Experimentierst Du
beim Backen gerne oder hältst Du Dich streng an Rezepte? Und verrat uns
doch Dein Lieblingsrezept (die Info mit dem "Gerne-Backen" stammt
übrigens von Deiner Website).

Markus Heitz: Ich habe festgestellt, dass meine Kochkünste für Nudeln,
Mikrowellengerichte und Rühreier ausreichen und ich von anderen Dingen
lieber die Finger lasse. Da habe ich es mal mit Backen versucht. Und
siehe da, DAS klappte wenigstens.
Ich half früher beim Plätzchen backen und fand den Geruch sehr lecker.
Das muss hängen geblieben sein. Kochexperimente überlasse ich gerne
anderen.
Rezepte werden von mir grundsätzlich zuerst mit den Originalangabe
ausprobiert. Sollten mir diese nicht zusagen, wird variiert und
ausgebaut. Das geht bei Muffins sehr gut.
Mein Lieblingsrezept?
Okay, es ist eine Eigenkreation und ich verrate es sogar detailliert.
Aber Vorsicht! Es macht ein wenig Arbeit....
Fürstliche Frühlings-Ecken der Finsternis
von Markus Heitz
Der Teig: 300g Mehl
1 Tl Backpulver
100g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
130g Margarine
2 Eier
Der Belag: 7 El Erdbeermarmelade (450g)
100g Zucker
½ Pfund Butter
2 Päckchen Vanillezucker
4 El Wasser
200g gehackte Haselnüsse
200g gehackte Mandeln
300g Schogetten (Vollmilch oder Herb; eine Mischung der
beiden schmeckt sehr gut)
1 El Zitronensaft
Der Frühlingstouch: 400g Frischkäse oder 400g 40%er Quark
Blütenhonig und Puderzucker
Zitronensaft
6 bis 7 Erdbeeren
100g Karamelsplitter
Zubereitung:
1. Die Zutaten für den Teig zu einem Knetteig verarbeiten. Eine
Stunde in den Kühlschrank legen und ruhen lassen. Danach: Auf dem Tisch
ausrollen und auf ein Backblech mit Backpapier auslegen.
2. Die Erdbeermarmelade auftragen. Mit Zitronensaft beträufeln,
damit es nicht zu süß wird.
3. Butter im Topf zerlassen, Zucker, Vanillezucker und Wasser
hinzugeben, Masse kurz aufkochen lassen.
4. Nüsse und Mandeln unterrühren, danach die Masse gleichmäßig auf
dem Teig verteilen.
5. Im Backofen bei 180 Grad ca. 30 Minuten backen lassen bis die
Schicht knusprig goldbraun ist.
6. Die Schogetten im Wasserbad schmelzen und die flüssige
Schokolade ganz dünn auftragen.
7. Den Frischkäse mit Honig, Puderzucker und Zitronensaft nach
Belieben abschmecken. Das Zitronig-frische sollte dabei aber im
Vordergrund stehen. Die Erdbeeren in Stifte schneiden und unterheben.
8. Das Gebäck in Rechtecke, danach durch Diagonalschnitte in
Dreiecke schneiden.
9. Danach die Frischkäse-Masse am besten mit einem Messer auf die
abgekühlte Schokoladenschicht auftragen und für die Optik die
Karamelsplitter darüber streuen.
..hat vermutlich 10000 Kalorien. Aber schmeckt verdammt gut!!!
Hinweis: Wegen des verwendeten Frischkäses bzw. Quarks, sollten die
Fürstlichen Frühlings-Ecken der Finsternis am gleichen Tag gegessen
werden. Also entweder viele Leute einladen oder kleinere Rezepte backen.
Notfalls überstehen es die F.F-E. d.F. ein bis zwei Tage im Kühlschrank.
Dessert-Tip: Die Karamelsplitter auf einem flachen Teller anhäufen.
Dann den wie oben zubereiteten Frischkäse mit einem kleinen
Eisbällchenformer zu Kugel drücken, in den Karamelsplittern rollen und
mit Schokoplättchen als Deko auf kleinen Tellern servieren.
Je nach benutztem Honig lassen sich interessante Geschmacksvarianten
erzeugen, z.B. Wald-, Akazien-, Tannen- oder Rapshonig.
Achtung! Der Frischkäse MUSS kühl sein, damit er die Kugelform behält.
Literaturschock: Ist das Dein erstes Interview, das Du gibst? Was hat Dich
zum Schreiben einer Fantasysaga bewogen?
Markus Heitz: Nein, es ist nicht mein erstes Interview.
Angeklopft hatten bereits "X-Zine", "Magic Attack", die "Saarbrücker
Zeitung", der "Pfälzische Merkur", die "Rheinpfalz", der saarländische
Rundfunk mit SR3, SR1 und dem Schülersender "Unser Ding", die Studios
von SWR3 in Mainz und Kaiserslautern. Und im Fernsehen konnte man mich
beim "Kulturspiegel" sehen. Ein fünfminütiger Beitrag, für den wir
einen ganzen Tag lang drehten, was sehr lustig und unterhaltsam war.
Tja, als "Saga" war Ulldart gar nicht geplant.
Nach unendlich vielen Kurzgeschichten wollte ich selbst mal testen, ob
ich einen Roman in den Griff bekomme.
Es entstand 1998 eine vage Idee, die so in meinem Notizbuch
steht: "Lascher Prinz, der Macht übernehmen soll, hat aber keine Lust
auf Staatsgeschäfte und Hofstaat." ...dass daraus mal sechs Bände
werden, hätte ich anfangs selbst nicht gedacht.
Aber ich spürte beim Plotten rasch, dass die Story mehr hergibt, ohne
dass ich sie künstlich aufbauschen müsste. Es lief einfach, es passte
alles.
Fantasy deshalb, weil ich als Rollenspieler mit Fantasy über
das "Schwarze Auge" in Berührung kam. Das habe ich jahrelang gespielt.
Und davor fand ich Sagen, Märchen und Legenden immer ansprechend. So
kam ich von selbst auf die Fantasy-Schiene.
Was aber nicht heißt, dass ich mich darauf beschränken werde. Beinahe
eine Drohung, was?!
Steffis Bücherkiste: Wie wächst man eigentlich so in einem Ort wie Homburg-Einöd
auf? *G*
Markus Heitz: Och, man steht morgens auf, isst und trinkt, und legt sich
abends wieder ins Bett. Tut man das mehrere Jahre lang regelmäßig,
wächst man tatsächlich! 1,89 Meter, sage ich da nur.
Zur Ehrenrettung muss ich sagen, dass es nicht so "einöde" ist, wie man
annehmen könnte. Zwei größere Städte (Homburg, Zweibrücken) sind direkt
in der Nachbarschaft, keine fünf Kilometer entfernt. Und im "Dorf" ist
immer was los.
Ansonsten ist eine nette "Aufwachsphase" gewesen: Grundschule,
Gymnasium. Keine Eskapaden, keine Katastrophen. Nur gelegentliche Leber-
Härtetests im jugendlichen Leichtsinn. Es dauerte lange, bis ich wieder
Rotwein trinken konnte... *g*
Literaturschock: Irgendwie machst Du ein bisschen den Eindruck,
ambitionierter Rollenspieler zu sein. Trügt der Eindruck oder hast Du
eine Rollenspiel"Vergangenheit"?
Markus Heitz: Jepp. Ich glaube, es waren mindestens 14 Jahre oder so.
Angefangen hat es mit DSA. In meinem Freundeskreis haben wir uns
beinahe durch alles gespielt, was es so gab, von Rolemaster, AD&D über
Shadowrun, Dark Conspiracy, StarWars, Justifiers, Traveller, Battletech
und Vampire.
Anfangs kaufte man die Abenteuermodule, später schrieb man die
Abenteuer selbst, um sie besser auf die Gruppe zuzuschneiden.
Spielleiter zu sein, machte viel Spaß.
Jetzt habe ich leider keine Zeit mehr, Mist!
Steffis Bücherkiste: Du hast ja mit dem freien Lektoratsredakteur Ralf Reiter
zusammengearbeitet. Wie kam es dazu? Und hat es Dir bei der
Veröffentlichung sehr geholfen?
Markus Heitz: Ich hatte mein Manuskript an Heyne geschickt, die es
wiederum an Ralf zum Lektorieren sandten. Er meldete sich daraufhin bei
mir.
Ralf war mit Sicherheit eine Hilfe, weil er sich aus Überzeugung beim
Verlag sehr für Ulldart einsetzte. Seiner Ansicht nach gehörte es "auf
den Markt", wenn ich mich richtig an seine Worte erinnere. Jetzt kann
er sich eine Kerbe mehr machen, da es eine weitere Entdeckung von ihm
in den Druck geschafft hat.
Literaturschock: Die Kritiken Deiner Ulldart Saga sind bisher fast
durchgehend positiv. Hast Du bereits alle Fortsetzungen beendet und
hast Du bereits ein neues Projekt ins Auge gefasst?
Markus Heitz: Die Kritiken von der "Fachwelt" sind alle positiv, was mich
sehr glücklich macht. Die Reihe als solche ist schon lange fertig und
muss von Heyne nur gedruckt werden.
Ein neues Projekt?
Der dritte der Shadowrun- Romane ist abgeschlossen, ich gönne mir eine
kleine kreative Pause.
Danach schaue ich mal, was ich als nächstes angehe.
Ein Krimi würde mir Spaß machen, zwei historische Themen stünden
ebenfalls an. Erst geht es im September nach Irland, Urlaub machen und
Eindrücke sammeln.
Persönlich würde ich gerne an Ulldart weiterschreiben, wenn es der
Markt wünscht. Es ist eben mein "Baby", alles meins, von den
Kontinenten bis zu den Rassen, Ungeheuren, Göttern und Charakteren. Die
Saga endet zwar im sechsten Band, dennoch gibt es eine Möglichkeit,
eine neue Story in dieser Welt anzufangen. Mit den Überlebenden. *g*
Steffis Bücherkiste: Wie siehst Du an sich die momentane Lage für neue deutsche
Autoren. Besonders in der Fantasy Branche. Du hattest ja wirklich
Glück, das Du gleich bei einem renomierten Verlag wie Heyne
untergekommen bist.
Markus Heitz: Glück gehört immer dazu, schätze ich. Ich hatte Glück, dass
mein Manuskript an Ralf geriet.
Wie die Lage für neue deutsche Autoren aussieht, kann ich schlecht
beurteilen.
Vor rund zwei Jahren meinte Friedel Wahren, die damals bei Heyne war
und jetzt bei Pieper Weitbrecht ist, die Leser wollten nach langer
Dominanz englischer und amerikanischer Werke deutsche Autorinnen und
Autoren lesen. Kann sein, dass es immer noch so ist.
Ich weiß, dass die gesamte Buch- und Zeitungsbranche derzeit
schwächelt. Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung ließ sich darüber
ellenlang aus und machte wenig Mut. Verlage, egal welche, müssen
stärker als jemals auf die Zahlen schauen.
Da macht man sich als Nachwuchs-Autor natürlich Sorgen um sein "Baby".
Aber abschrecken sollte das niemanden: Manuskript schreiben, von
Freunden test lesen lassen, Feedback sammeln, an einen Verlag schicken!
Kommt eine Absage, dann schickt man das Werk einfach drei Monate später
wieder hin.
Steffis Bücherkiste: Welche Verlage haben vorher abgelehnt (sind selber schuld *G*)?
Markus Heitz: Angeschrieben hatte ich vier. Goldmann, Bastei-Lübbe,
Droemer-Knaur und Heyne.
Von den ersten beiden gab es nicht einmal einen Hinweis, dass meine
Manuskripte eingegangen sind. Droemer-Knaur kam einen Tick zu spät. Da
hatte ich bei Heyne zugesagt.
Literaturschock: Vor allem für Fantasyautoren gibt es im Internet viele
Namensarchive, aber trotzdem stelle ich mir die stimmige Namensgebung
schwierig vor. Vor allem die - sehr schönen - Namen der Götter
(Lakastra, Taralea, Tzulan, Kensustria, Ulldrael...) fielen mir beim
Lesen auf. Die Namen vieler Hauptcharaktere klingen ein bisschen
russisch oder auch nordisch (Lodrik, Waljakov, Stoiko, Miklanowo...).
Hängt das mit Deiner Vorliebe klassischer Musik der russischen und
skandinavischen Meister zusammen? Nach welchem Vorgehen hast Du Deine
Protagonisten benannt?
Markus Heitz: Ich nehme bekannte Namen, schmökere in Atlanten, lese sie
vorwärts, rückwärts, füge Silben ein, lasse welche weg und bastle
herum, bis sie mir gefallen. So war das bei den Göttern. Manchmal hat
man auch eine feste Vorstellung des Namens, der parallel zur
Erschaffung der Gottheit wächst.
Der erste Band spielt in Tarpol, in einem Land, das eben Russisch
angehaucht ist. Von daher sollten die Namen auch so klingen.
Gelegentlich landet man auch einen Zufallstreffer: Die Baronie Kasan
hat in der realen Welt ein Pendant, wie ich entdeckte, und ist die
Hauptstadt der tatarischen Republik innerhalb Russlands. Da denkt man,
man erfindet etwas neu und dann das!!!
Eine Ausnahme stellt mein Liebling dar, der im zweiten Band auftaucht
und den klangvollen Namen "Mortva Nesreca" trägt. So ziemlich das
Intriganteste, was ich jemals entworfen habe... Den Namen habe ich im
Rahmen meiner Magisterarbeit zum Thema "Historischer Vampirismus"
aufgestöbert. Man kann sich denken, dass mit der Fassade des netten
Herrn etwas nicht stimmt.
Wörtlich übersetzt heißt es übrigens... Nee, dann verrate ich zu viel.
*g*
Steffis Bücherkiste: Wie reagierst Du auf Kritiken (egal ob positiv oder negativ).
Nimmst Du sie Dir sehr zu Herzen oder ist es Dir eigentlich total
wurscht?
Markus Heitz: Über Lob freut man sich immer!
Gerade als Neuling, wo man kämpft, in der Flut von Neuerscheinungen
wahrgenommen zu werden und gegen die Platzhirsche auf dem Markt ein
bisschen anzukommen, ist jeder positive Rückmeldung ein Grund, einen
Freudensprung zu machen. Auf Anerkennung seiner Arbeit steht jeder.
Warum sollte es bei mir anders sein?
Ich bin nicht über Kritik erhaben, unterscheide aber schon, von WEM sie
kommt und WIE sie geschrieben ist. Ob sie fundiert ist, ob man sich
wirklich Mühe gegeben hat, vermeintliche Schwachstellen zu erklären,
oder ob sie einer Laune entspringt, die jeglicher Objektivität entbehrt
und nur zur Selbstbeweihräucherung des Rezensenten dient.
Wenn solche Sachen kommen, ärgerte es mich sehr, weil sie ungerecht und
ungerechtfertig sind.
Literaturschock: Liest Du bevorzugt Fantasy oder machst Du auch Ausflüge in
andere Genres? Und: Glaubst Du, dass Frauen bessere oder schlechtere
Fantasy schreiben?
Markus Heitz: Ich lese seit vielen Jahren schon nichts mehr, weil ich nur
am Schreiben bin. *g*
Ehrlich. Der Job als Journalist und Fotograf läuft parallel zum Romane
schreiben. Da ist verständlicherweise kein Platz für anderes.
Ich setze darauf, in meiner "kreativen Pause" endlich mal selbst zu
lesen.
Wenn ich was lese, dann hängt es nicht vom Genre ab. Ich schrecke,
außer vor Liebesromanen, vor nichts zurück. Ach ja, und
Bedienungsanleitungen gehören ebenfalls nicht zu meinen favorisierten
Lektüren.
Uh, die Frauen-Frage.
Die beantworte ich glatt mit einer Gegenfrage: WARUM sollten Frauen
bessere oder schlechtere Fantasy schreiben?
Ich sehe keinen Grund darin, dass das Geschlecht eines Menschen
Ausschlag gebend für seine schriftstellerischen Talente sein sollte.
Es gibt Leute, die sagen, dass Frauen mehr Details in Liebesszenen
legten, während bei den Männern der Kampf expliziter beschrieben würde.
Aber ob dem so ist... Keine Ahnung.
Ähm, sollten Frauen tatsächlich bessere Fantasy schreiben, wäre ich
gerne eine geworden. *g*
Steffis Bücherkiste: Du hast ja Germanistik studiert. Hat Dir das für Deine
schriftstellerische Karriere geholfen oder sind das für Dich zwei Paar
Schuhe?
Markus Heitz: Es sind zwei Paar Schuhe. Als hohe Literatur würde ich meine
Romane nicht bezeichnen, sie waren niemals als solche konzipiert.
Da würde ich eher das Geschichtsstudium hervorheben. Was man dabei für
Einfälle und Anregungen bekommt, so viel kann man gar nicht schreiben.
Literaturschock: Welches Buch liest Du im Moment?
Markus Heitz: Die Anleitung für meinen Laptop. *g*
Steffis Bücherkiste: Hast Du Kontakt zu Deinen Lesern (außer diesem schicken
Interview hier *G*) und wie war bisher so das Echo auf Deinen
Zyklus "Die dunkle Zeit".
Markus Heitz: Ich habe schon einige Mails auf der Homepage bekommen, die
alle positiv waren. Ich antworte natürlich artig. Hätte ich keinen
Kontakt gewünscht, hätte ich die Möglichkeit nicht eingeräumt.
Es macht Spaß zu lesen, wie die Leserinnen und Leser auf die Ereignisse
im Buch reagieren. Was sie denken, wie es weiter geht.
Auch die Shadowrun-Gemeinde hat sich gemeldet, mit berechtigter Kritik
an Interna und sehr schönen Anregungen und vor allem Lob. Das beruhigt
ungemein. Freude über Freude!
Literaturschock: Wenn Du dich in eine Schublade stecken müsstest. Welche
wäre das?
Markus Heitz: Mh... in eine Sockenschublade. Dort ist es sicher kuschelig
weich.... Oder doch lieber in die Satin-Bettwäsche-Schublade. Oder wie
war die Frage gemeint?! *g*
Steffis Bücherkiste: Du hast ja auch schon in der Reihe Shadowrun Romane
geschrieben. Wie bist Du denn auf die Idee gekommen?
Markus Heitz: Heyne und FanPro haben mich gefragt. So einfach kann es sein.
Und als ehemaliger Spieler kannte ich den Hintergrund.
Literaturschock: Hast Du ein Lieblingsbuch oder einen Lieblingsautor
(Autorinnen dürfen natürlich auch genannt werden). Gibt es auch ein
Buch, dessen Erfolg Dir absolut unerklärlich erscheint?
Markus Heitz: Spontan fällt mir David Eddings ein. Und Barbara Hambley.
Ein unerklärlicher Erfolg? Nee, gibt es nicht.
Aber die Bundesprüfstelle könnte das Alte Testament mal unter die Lupe
nehmen. Da werden Tausende von Menschen vernichtet, es gibt Sex und
Vorurteile. Ob das was für kleine Kinder ist? Hey, bloß nicht ernst
nehmen. Auch Gott hat Humor. *g*
Susanne K. & Steffi: Vielen Dank, daß Du Dir die Zeit für dieses
Interview genommen hast! Und viel Erfolg mit Deinen weiteren Büchern! © Literaturschock - 27.07.2002 |
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