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KinderliteraturSonderbericht Februar 2003
Literatur kämpft gegen die X-Box und gegen TV-Total. Doch es ist ein sanfter Kampf. Ein Kampf, den die Literatur vielleicht nicht gewinnen mag - verlieren wird sie ihn jedoch auch nicht. Literatur wird es immer geben. Sie konnte sich über Jahrhunderte hinweg behaupten und wird dies auch noch tun, wenn die X-Box und Stefan Raab der Vergangenheit angehören. Und doch lesen immer weniger Menschen. Die PISA-Studie wurde zum Begriff, den jeder schon mal irgendwo gehört hat und zur eindeutigen Blamage Deutschlands. Erwiesenermaßen haben Jugendliche und Erwachsene, die bereits früh mit den Lesen anfingen, eine raschere Auffassungsgabe - von weniger Rechtschreibschwierigkeiten abgesehen.
Woran mag es also liegen, dass manche Kinder und Jugendliche Bücher schon fast in sich reinfressen, andere jedoch lieber mit Chips vor der Talkshow hängen? Wie haben andere ihre Kinder an die Literatur herangeführt? Welche Probleme sehen die Autoren / Autorinnen von Kinder- und Jugendliteratur? Ohne erhobenen Zeigefinger soll dieser Sonderbericht Tipps für Eltern, Jugendliche, Kinder, Freunde, Bekannte und alle Interessierten geben.
Umfrage "Leseverhalten von Kindern und Jugendlichen"
bei den Besuchern nachgefragt
Interviews:
Ralf Isau, Kinder- und Jugendbuchautor
Nicole Rensmann, Kinderbuchautorin
Buchtipps:
Der Kreis der Dämmerung (Ralf Isau)
Die 13 1/2 Leben des Käptn Blaubär (Walter Moers)
Die Staubfee (Nicole Rensmann)
Weitere Kinder- und Jugendbücher finden Sie hier
Texte:
Dies und das zum Kinderbuch, Text von Martin Auer (1996)
Kinderliteratur und Gesellschaft, Text von Martin Auer (2002)
Links:
Kinderbuchbasar
Kinder und Jugendliche stellen Ihre Lieblingsbücher vor
Kinderbuchforum
Kinder schreiben Geschichten
Susanne K. Februar 2003