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Das Reich der Dunkelelfen
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Offizielle Literaturschock-Rezensionen
Ab in die Unterwelt!
Darian von Northcliff hat durch seine Drogensucht und die Intrigen von Zauberer Samukal und Regent Fehenius sein Königreich verloren und sitzt nun unerkannt in den Kerkern von Rodgill. Seine Gefangennahme hatte nur einen Vorteil: Im Kerker traf er seinen längst totgeglaubten Bruder Atorian. Gemeinsam mit dem Zauberer Nordhalan schmieden die Brüder Fluchtpläne, denn das Reich ist in großer Gefahr.
"Das Reich der Dunkelelfen" hat mir nicht ganz so gut wie der Vorgänger gefallen. Man merkt dem Buch deutlich den "Mittelteil" an und so zieht sich die Handlung manchmal etwas zu sehr in die Länge. Ebenso wie ich in "Das magische Portal" Darian anfangs nicht leiden konnte, wurde ich dieses Mal nicht mit Atorian warm. Darian dagegen wirkt sichtlich gereift und meinen Zuneigung zu diesem Charakter vertiefte sich noch weiter. Nebelhexe Aramia kommt leider nicht so richtig zur Geltung und auch die Wiedersehensfreude mit unseren Zwergen Edur und Horac hält sich in Grenzen, tauchen sie doch nur in viel zu wenigen Szenen auf.
Als sich unsere Gefährten in das Reich der Dunkelelfen begeben, eröffnet sich ihnen (und natürlich auch dem Leser) eine Welt voller Wunder. Die Autorin schafft es, diesem neuen Aspekt sehr viel Atmosphäre und Leben einzuhauchen, es treten neue Figuren auf (und wieder ab) und langsam steuert die Handlung dem Finale entgegen.
Etwas zu schlicht empfand ich die Verbindung Albanys mit unserer eigenen Mythologie. Einerseits war dieser rote Faden unerwartet, andererseits ist er leider schon etwas abgenutzt, da schon von zu vielen Autoren wiedergekäut.
Zum Verständnis dieses Buches ist es nahezu unverzichtbar, den ersten Teil, "Das magische Portal", gelesen zu haben. Ansonsten fehlt einem doch sehr viel grundlegendes Wissen und auch dieser zweite Teil ist nicht in sich abgeschlossen, sondern endet relativ offen. Mit der Fortsetzung "Im Schatten der Dämonen" wird die Trilogie abgeschlossen.
Besucherrezensionen
Durchschnittliche Bewertung von: 1 Benutzern
Weltennebel 2
„Das Reich der Dunkelelfen“ ist der 2. Teil der Weltennebel-Trilogie von Aileen P. Roberts. Den 1. Teil, „Das magische Portal“ sollte man unbedingt gelesen haben, um die Handlung zu verstehen, denn der 2. Band schließt genau da an, wo der erste aufgehört hat. Wir treffen viele alte Bekannte wieder, lernen aber auch neue Menschen und andere Wesen kennen.
Darian wird aus dem Kerker von Rodgill befreit und erfährt endlich Mias Geheimnis: sie haben eine kleine Tochter! Doch ist ihnen kein ruhiges Familienleben vergönnt. Da Samukal immer mehr Macht an sich gerissen hat und die Völker von Albany gegeneinander ausspielt und zugrunderichtet, müssen Darian und seine Gefährten den Kampf aufnehmen. Auf der Suche nach Helfern führt ihr Weg auch ins Reich der Dunkelelfen viele Tagesreisen unter der Erdoberfläche. Dies ist für unsere Freunde sehr gefährlich, sind doch die Dunkelelfen als sehr kriegerisch und skrupellos bekannt. Mia hat außerdem noch mit ihren Gefühlen zu kämpfen, da ja ein Dunkelelf ihre Mutter geschändet hat. Doch nicht nur diese Tatsache sorgt für ein Gefühlswirrwarr unter den Protagonisten.
Die Szenen im Unterreich haben mir recht gut gefallen. Die Autorin hat die Beklemmung, die einen Menschen tief unter der Erde befällt, sehr anschaulich beschrieben. Auch hat sie sich wirklich tolle Details für das Dunkelelfenreich ausgedacht. Es gibt wieder jede Menge fantastische Wesen; die Vielfalt, die Aileen P. Roberts hier bietet, ist einfach umwerfend.
Der Schreibstil hat mir ja im 1. Band schon sehr gut gefallen, das ist auch beim 2. so. Er ist leicht zu lesen und hat mich richtig mitgerissen. Bildhafte Landschaftsbeschreibungen wechseln sich ab mit zum Teil witzigen Dialogen und vor allem auch den Gedanken der Protagonisten, die ihre Zweifel und Ängste widerspiegeln. Dieser Band hat mir sogar noch etwas besser gefallen, da die Handlung rasch vorangetrieben wird und man immer gespannt ist, was einen hinter der nächsten Ecke wohl erwartet. Es gibt ja so manche Überraschung.
Die Handlung ist am Ende des Buches nicht wirklich abgeschlossen. Unseren Helden ist eine kleine Verschnaufpause vergönnt, doch sind sie von ihrem Ziel, den Königsthron von Albany zurückzuerobern und dem Land Frieden zu bringen, noch weit entfernt.








































