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Der Nibelungenmord Der Nibelungenmord

Der Nibelungenmord

Informationen zum Buch

Verlag
Jahr
2011
Ausgabe
Taschenbuch
Seiten
384
ISBN-10
342650863X
ISBN-13
9783426508633

Sonstiges

Erster Satz
Als sie wieder zu sich kam, war es dunkel.
In einer der sagenumwobenen Höhlen des Siebengebirges, wo Siegfried einst den Drachen tötete, wird eine Frauenleiche gefunden. Noch am selben Tag wird in Königswinter die Ehefrau des Notars vermisst. Hat die Geliebte des Notars, die exzentrische Künstlerin Romina, ihre Widersacherin kaltblütig aus dem Weg geräumt? Als sich Kriminalhauptkommissar Jan Seidel die Bilder der Künst-lerin anschaut, sieht er das Mordmotiv förmlich vor sich: Verzerrte Frauenfratzen kämpfen um einen strahlenden Helden. Aber nicht nur Jan Seidel, sondern auch seine eigenwillige Großmutter Edith erkennt, dass die Lösung des Falles weitaus komplizierter ist ...

Offizielle Literaturschock-Rezensionen

 
Der Nibelungenmord 2011-12-26 00:00:00 Susanne L.
Gesamtbewertung 
 
3.0
Plot 
 
3.0
Charaktere 
 
3.0
Sprache & Stil 
 
3.0
Von Susanne L.    26 Dezember 2011
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Inhaltsangabe:

In einer Höhle im Siebengebirge, dort, wo Siegfried den Drachen erschlagen haben soll, wird die Leiche einer Frau entdeckt. Gleichzeitig wird im nahe gelegenen Königswinter die Ehefrau des Notars vermisst gemeldet. Kommissar Jan Seidel hofft, dass die beiden Geschehnisse zusammenpassen und der Fall schnell gelöst ist. Aber natürlich ist alles nicht so einfach und als sogar seine Großmutter Edith beginnt, in den Fällen auf eigene Faust zu „ermitteln“, wird es richtig kompliziert für ihn ...

Der erste Satz:

„Als sie wieder zu sich kam, war es dunkel.“

Meine Meinung zum Buch:

Nibelungenmord ist ein spannender Krimi, mit ein paar Schwächen. Aber als Erstling gesehen ist es ein vielversprechendes Buch.

Meine Lieblingsfigur in der Geschichte ist Edith, die Großmutter des Kommissars. Sie ist von der Autorin sehr gut charakterisiert worden und mir gefiel ihre selbstbewusste und neugierige Art sehr. Gleich am Anfang wird sie mit einer tollen Szene eingeführt und ich hätte mir gewünscht, das wäre so weitergegangen. Leider taucht sie manchmal über mehrere Abschnitte weg gar nicht mehr auf, was dem Buch aber noch etwas mehr Würze gegeben hätte. Sie ist einfach der Hit in dem Buch.

Die eigentliche Hauptfigur, den Kommissar Jan Seidel, hat mir nicht so zugesagt. Er ist zwar auch recht gut charakterisiert, aber seine Handlungen und Reaktionen erschienen mir manchmal merkwürdig und überhaupt nicht nachvollziehbar. Hier musste ich hin und wieder den Kopf schütteln. Die übrigen Figuren wie z. B. Sven, der Sohn der verschwundenen Frau, oder Romina, die Geliebte des Notars, waren recht interessant gezeichnet. Schade nur, dass ausgerechnet die Hauptperson so blass blieb.

Die Geschichte fängt spannend an und die Spannung bleibt auch über lange Zeit erhalten. Nur die Auflösung des Falles hat mich enttäuscht – da hätte ich mehr erwartet. Der Schluss erschien mir eher lahm. Schade, eigentlich hätte die Geschichte einen Knaller am Ende wirklich verdient.

Das Buch war insgesamt nicht ganz zufriedenstellend, aber ich denke, die Autorin sollte man beobachten – falls sie noch ein zweites Buch schreibt, werde ich das sicher auch noch lesen.

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