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Ein Krokodil für Mma Ramotswe Ein Krokodil für Mma Ramotswe

Ein Krokodil für Mma Ramotswe

Informationen zum Buch

Jahr
2001
Ausgabe
Taschenbuch
Seiten
240
Originaltitel
The No. 1 Ladies' Detective Agency
Originaljahr
1998
ISBN-10
3404149181
ISBN-13
9783404149186

Serieninfo

Band
1

Sonstiges

Übersetzer
Erster Satz
Mma Ramotswe betrieb in Afrika eine Privatdetektei, am Fuß des Kgale Hill.

Mma Ramotswe und ihr Beruf sind einzigartig. In Afrika, am Rande der Kalahari in Botswana, betreibt sie die einzige Detektivagentur des Landes. Witz, subtile Menschenkenntnis, die atmosphärisch dichte Schilderung des Alltags in Botswana und wunderschöne Landschaftsbeschreibungen machen diese ungewöhnliche Detektivgeschichte zu einem höchst vergnüglichen Leseerlebnis.

Offizielle Literaturschock-Rezensionen

 
Ein Krokodil für Mma Ramotswe 2012-02-06 07:37:17 Bettina
Gesamtbewertung 
 
4.0
Plot 
 
4.0
Charaktere 
 
4.0
Sprache & Stil 
 
4.0
Von Bettina    06 Februar 2012
Top 50 Rezensent  -   Alle Rezensionen anzeigen

Detektei für die kleinen Leute

Für Leute, die zu kleinen Detektivgteschichten gleich noch viel Lokalkolorit haben möchten, ist dieses Buch genau das richtige. Die Geschichten sind nicht aufsehenerregend und sind weit weg von umfangreich konstruierten oder rasanten Kriminalfällen. Mma Ramotswe hat es in der Regel mit raffinierten Landsleuten zu tun, die etwas schummeln, geschickt geplant betrügen und und jeden Tag ein kleines bisschen gaunern. Was fasziniert, ist Ramotswes Einzigartigkeit: Sie ist die erste und einzige Privatdetektivin Botswanas. Und ihr Handwerkszeug sind Menschenkenntnis und Pfiffigkeit.
Das Buch enthält mit einer Ausnahme viele kleine Fälle, die Mma Ramotswe schnell lösen kann: Sie kümmert sich um eine eifersüchtige Ehefrau, einen Nassauer, der sich unter falschem Namen bei einer jungen Frau eingenistet hat oder einen Versicherungsbetrüger. Da ist nichts spektakuläres, das geschieht alles ganz nah am Alltag. Und genau das macht den Charme des Buches aus. Durch den schlichten Stil kommen Traditionen aus Botswana viel besser an und McCall Smith, der lange in Botswana gelebt hat, trifft damit vermutlich auch genau die unprätentiöse Art von Mma Ramotswe und ihren Landsleuten.
Beispielhaft war die Schilderung, dass Mma Ramotswe ihr Kind nach kurzer Zeit verlor: Die Trauer kommt im Buch später auch vor, aber als das Kind zum ersten Mal erwähnt wird, heißt es, sie sei fünf wunderschöne Tage lang Mutter gewesen.
Von der jungen Frau, die sich mit Mitte Dreißig mit einer ungewöhnlichen Geschäftsidee selbständig macht, möchte ich mehr lesen. Es gibt derzeit zum Glück mindestens fünf weitere Bände über Mma Ramotswe.

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